Respekt

Menschen in ihrer Berufsausübung (und auch privat und sowieso und überhaupt) mit Respekt zu behandeln, ist selbstverständlich. Ich tue das tatsächlich und immer, und erst recht als Stadtführerin meinen Gästen gegenüber. So bin ich erzogen worden; das ist so klar, so natürlich (und wenn es so geschrieben steht eigentlich auch langweilig-selbstverständlich), gell? Es gibt aber … Weiterlesen …

Der letzte Dissident auf der Glienicker Brücke

Während der heutigen Stadtrundfahrt mit Parlamentariern aus Adscharien, einer Autonomen Republik Georgiens, besuchten wir auch die Glienicker Brücke. Dabei erzählte ich u.a. von dem letzten „Agenten-Austausch“, der 1986 auf der Brücke stattgefunden hatte. Teil dieses Austausches war auch ein sowjetischer Bürgerrechtler und Dissident, der die Brücke zuerst überqueren durfte. Sein Name war Anatoli Schtscharanski, heute … Weiterlesen …

„Harmonischer“ Abgang

Nach einer zweistündigen Schiffstour mit der „Harmonie“ aus Ketzin durch die wundervolle Potsdamer Flußlandschaft bei strahlendem Sonnenschein wollte uns der Wettergott wohl daran erinnern, wer hier das Sagen hat, und zwang meine etwa 150 Gäste beim Verlassen des Schiffes, sich heftigem Regen auszusetzen. Das ist sehr ungezogen, Petrus! Der Schiffsführer Axel („Ick bin keen Käpt’n, … Weiterlesen …

Mit Aspen in Potsdam

Gestern und heute bin ich mit Leuten unterwegs gewesen, die an einem Austauschprogramm zwischen dem amerikanischen Kongreß und dem deutschen Bundestag teilnehmen – und zwar auf Einladung des Aspen Institutes Berlin. Dies wurde in dem RBB-Beitrag, der gestern abend auf „Brandenburg Aktuell“ lief, leider vergessen zu erwähnen. (Hier ist der Link, ungefähr eine Woche lang … Weiterlesen …

Niemals langweilen!

Bei meiner heutigen Führung waren drei jungen Leute dabei – zwei aus der Schweiz, eine aus Deutschland, zwischen 14 und 16 Jahren alt. Ihre Eltern hatten sich die Route ausgesucht und sie mußten mit; aus Rücksicht auf sie hatten wir das erwartbar Langweilige auf anderthalb Stunden begrenzt. Wir liefen vom Schloß Cecilienhof durch den Neuen … Weiterlesen …

Auch kurzfristig!

Es lohnt sich immer, mich auch kurzfristig zu fragen, ob ich Zeit für eine Stadtführung habe: Gestern der Anruf und die schüchterne Anfrage, ob es denn morgen eventuell…? Und ja, ich hatte heute noch Zeit – und das Wetter war fantastisch! Meine Gäste, ein Gruppe von Freunden aus Braunschweig, hätten glücklicher nicht sein können: Potsdams … Weiterlesen …

Flüsterführung

Letzte Woche hatte ich kurzfristig meine Stimme verloren; Dienstagabend sprang mich irgendein Erreger an, Mittwoch war die Stimme weg – und Donnerstag am späten Nachmittag war eine Stadtführung über die Schiffbauergasse angesetzt. Donnerstagmorgen war die Stimme immer noch weg, ich konnte nur flüstern. Ich hatte mir bis zum Mittag Zeit gegeben, um zu entscheiden, ob … Weiterlesen …

Ich spreche fließend Ungarisch

Das jedenfalls denken meine ungarischen Gäste spätestens nach der Hälfte der heutigen Stadtrundfahrt: Wir stehen im Potsdamer Berufsverkehrsstau und ich sage auf Ungarisch zuerst „Es ist unerträglich!“ und kurz danach „Der Teufel soll es holen!“. Dies sind zwei von ungefähr zehn ungarischen Wörtern bzw. Ausdrücken, die ich beherrsche – der Rest der Stadtrundfahrt findet in … Weiterlesen …

Küssen in Potsdam

Gestern war ich mit Schülern aus Chicago in der Russischen Kolonie Alexandrowka. Während wir dort entlangspazierten, fragte mich ein Mädchen, was das denn für seltsame grüne Gebilde seien, die dort in den Bäumen wüchsen? In dieser Schule werden viele Sprachen unterrichtet, aber kein Deutsch – also sprachen wir Englisch miteinander. Ich wußte erst nicht, was … Weiterlesen …