Presse

“Flaschenpost zum Untergang der Lusitania” – Artikel der MAZ vom 6. Juli 2014

“Und: Warum schrieben die britischen Seeleute auf Deutsch? Jetzt schien die Wissenschaft gefragt: Kerstin Poloni, die Frau des Hafenmeisters, stellte den Kontakt zu Susanne Fienhold Sheen vom Förderverein des Potsdam-Museums her.”

“Die Welt der Unangepassten” – Artikel der MAZ vom 18. April 2014

“Das Potsdam-Museum übernimmt den fotografischen Nachlass des Potsdamer Journalisten Roger Drescher (1958–2013). (…) Bekannt sind in Potsdam vor allem seine in den 1980er Jahren entstandenen Fotografien über die Künstler- und Bohemienszene im Café Heider am Nauener Tor.”

“3. Juli 993: Die erste urkundliche Erwähnung Potsdams” – Radiosendung Zeitzeichen, WDR 5 vom 3. Juli 2013

In dieser Sendung spreche ich mit der Autorin des Beitrages Almut Finck über das 1020jährige Potsdam. Als Podcast oder zum Direkthören hier.

“Farbintensives Lebenskarussell” – Artikel der PNN vom 7. Februar 2013 über die von mir kuratierte Ausstellung mit Werken von Georg Wratsch

“Die Kuratorin Susanne K. Fienhold Sheen hat Georg Wratsch schon sehr früh kennengelernt. Denn als Kind besuchte sie ihre Mutter, die Filmarchitektin Christa Schulze, in den Defa-Studios und traf dort auch auf den zurückhaltenden Wratsch. Es sind seine sehr farbstarken und atmosphärisch dichten Szenenbilder, die ihr bis heute in Erinnerung geblieben sind.”

“Ein Lichtmacher” – Artikel der MAZ vom 7. Februar 2013 über die von mir kuratierte Ausstellung mit Werken von Georg Wratsch

“Die Witwe des Künstlers, Christiane Wratsch, gewährte der Kuratorin Susanne K. Fienhold Sheen vom Förderverein des Potsdam-Museums einen Einblick in das Hunderte von Zeichnungen und Bildern in Öl, Aquarell und Pastell umfassende Werk. Gemeinsam mit dem Filmmuseum und dem Potsdam-Museum hat die Kuratorin eine Ausstellung mit mehr als 70 Arbeiten aus fünf Jahrzehnten in zwei Räumen zusammengestellt.”

“Die Familienvilla” – Artikel der MAZ vom 10. September 2012 über die Villa Tummeley am Tag des Offenen Denkmals

“Susanne K. Fienhold Sheen hat nicht nur einen außergewöhnlichen Namen. Auch ihr Gespür für die Jahreszeiten ist außergewöhnlich. ‘Heute ist für mich Weihnachten’, sagt sie und lacht. (…) Schließlich hat sie ein besonderes Familientreffen arrangiert und mit dafür gesorgt, dass eine Potsdamer Villa zum ersten Mal seit mehr als 20 Jahren seine Türen öffnete. Das alles am Tag des offenen Denkmals, da komme schon Feiertagsgefühl auf, erklärt die Stadtführerin.”

“Einblick in die Villa Tummeley” – Artikel der PNN vom 4. September 2012 über die Villa Tummeley am Tag des Offenen Denkmals

“Aus den PNN hatte Susanne Fienhold Sheen vom Förderverein des Potsdam-Museums von dem Eigentümerwechsel erfahren. Da sie sich seit Jahren mit dem Haus und seiner Geschichte beschäftigt, sprach sie Jung an, ob er das Gebäude nicht einmal öffnen wolle. Jung und der Förderverein gestalten am Sonntag nun gemeinsam das Programm.”

“Mobil und barrierefrei” – Artikel der PNN vom 16. Juli 2012 über die von Yopegu entwickelte eine Plattform für Potsdam-Audioguides

“Wem das Lesen von Reiseführern oder Fachliteratur zu trocken ist, wer Potsdam spontan und ganz in Ruhe erkunden möchte und Besitzer eines iPhones ist, der kann sich seit dem Juli das kostenlose Mini-Programm ‘Yopegu’ aus dem Appstore im Internet herunterladen. (…) Derzeit im Angebot sind etwa eine von der Potsdamer Schülerin Josefine Markarian entwickelte Führung zu den ‘Stolpersteinen’ – Mini-Gedenksteinen für ermordete jüdische Potsdamer, ein Führer zum Kulturstandort Schiffbauergasse, den die Stadtführerin Susanne Fienhold Sheen erarbeitet hat.”

“Kevin trägt das Himmelszelt” – Artikel der MAZ vom 17. März 2012 über eine Werbeaktion des Fördervereins des Potsdam-Museums

“Keine zehn Sekunden soll der Athlet überlegt haben, als man ihm die mythisch-antike Rolle des Atlas antrug, die sich Markus Wicke als Vorstand des Fördervereins und Kuratoriumsmitglied Susanne K. Fienhold Sheen beim Wein am Küchentisch ausgedacht hatten. (…) Sonnig war es an jenem Sonntagmorgen im April am Heiligen See. Kuske, im Winter geboren und sportlich vor allem im Winter zu erleben, machte es nichts aus, nur mit Slip und Tuch auf einem Boot zu posieren. Das Shooting gilt im Verein als legendär. ‘Die Ladys genießen und schweigen’, sagt Fienhold Sheen.”

“Von Zukunftsgemüse und Sanssouci ” – Artikel der MAZ vom 8. März 2012 über eine Lesung des Fördervereins des Potsdam-Museums aus Briefen von Karl Foerster

“’Beim Abtippen der Briefe hatte ich Archäologen-Gefühle’, schwärmt Susanne Fienhold Sheen, Stadtführerin und Fördervereinsmitglied, die zusammen mit Wicke daraus vorlesen wird. Sie wünscht sich mehr Aufmerksamkeit für Foerster: ‘Er war ein Weltbürger, dem ist sich die Stadt viel zu wenig bewusst. Manche Touristen kommen nur seinetwegen.’”

Artikel der MAZ vom 10. September 2007 über das Brockessche Haus und meinen Beitrag zur Diskussion

“Mehr als 2700 Potsdamer entschieden sich, dem erstmals geöffneten Brockesschen Haus einen Besuch abzustatten. (…) Unüberhörbar waren die Stimmen für einen Umzug des Potsdam-Museums in diese kostbare Hülle in der Yorckstraße. Auch Günther Jauch nutzte die Chance zur Besichtigung. Auf der Pressekonferenz ging es dann heiß her. Am Podium war man sich einig, dass die Nutzung des Areals als Potsdams neues Museumsquartier machbar, sinnvoll und nur logisch wäre. Die Architekten und der Museumsverein setzten sich mit Energie für die Nutzung des Hauses als Museum ein. (…) Im Saal machte sich aufgestauter Ärger Luft. Eine Frau erhielt für ihren Satz ‘Die Bürger treiben die Stadtregierung vor sich her’ enormen Beifall.”

Artikel der PNN über meine Führung vom 18. Dezember 2006

“(…) Die drei Schülerinnen aus der iranischen Hauptstadt Teheran, die sich in Potsdam mit den deutschen Weihnachtsbräuchen bekannt machten, sind momentan zu Gast bei der Königin-Luise-Stiftung in Berlin. (…) Der Ausflug ins benachbarte Potsdam ist dabei schon Tradition. Drei oder vier mal habe sie bereits iranischen Schülern die Stadt näher gebracht, erzählt Sheen. Denn mit Projektleiter Grüter ist sich die Stadtführerin einig, dass die ehemals preußische Residenzstadt ein gutes Beispiel für religiöse Toleranz abgibt. (…) Für ihre Stadtführung nahm Sheen am Samstag ausnahmsweise nur ein ‘symbolisches Honorar’. Denn Schüleraustauschprojekte findet sie wichtig: ‘Sie führen Menschen zusammen.’”

Artikel der PNN über meine Führung am 14. Januar 2006

“Rund 50 Interessenten waren am Sonnabend zur Führung über die Baustelle gekommen. Stadtführerin Susanne Fienhold Sheen rüstete diese auch ohne Plattform mit allen notwendigen Informationen aus. Das Interesse an ihren Führungen ist ungebrochen.”

Merian Artikel “Potsdam: Heute mehr Glanz als Gloria”

“Wenn man mit Fienhold Sheen durch die Stadt spaziert, beginnen Häuser und Straßen ihre Geheimnisse auszuplaudern, wird die Stadt zur Vertrauten. ‘Potsdam ist nicht nur Sanssouci!’, sagt Fienhold Sheen ihren Gästen immer wieder. Nur eines würde sie nie tun: Touristenbusse zum ‘Promis gucken’ durch die Berliner Vorstadt dirigieren.”

Artikel der PNN vom 22. April 2005: Eine Stadt ist wie ein Mensch

Die Potsdamerin Susanne Fienhold Sheen arbeitet als selbstständige Stadtführerin

Von Marion Schulz

Spaziergänger, die Susanne Fienhold Sheen am frühen Morgen still auf einer Parkbank sitzen sehen, werden ihr die Konzentration kaum anmerken. Doch die Potsdamerin arbeitet. Nach Inspiration suchend schaut sie sich aufmerksam um. Die 38-jährige Stadtführerin ist auf der Suche nach neuen Geschichten. Geschichten über die Stadt, wo jedes unauffällige Detail zählt, mit denen sie Touristen Potsdam näher bringen möchte.

“Eine Stadt ist wie ein Mensch, immer im Fluss”, sagt Susanne Fienhold Sheen. Diese Lebendigkeit versuche sie den Besuchern zu zeigen. “Es ist eine enorme Herausforderung bei jedem Kunden den persönlichen Code zu knacken um ihn für die Stadt zu interessieren”. Gerade bei einem sehr jungen Publikum müsse man sich etwas Besonderes einfallen lassen. So erklärte Fienhold Sheen jüngst einer Schulklasse den Schlosspark wie ein überdimensionales Computerspiel. “In diesen Spielen gibt es auch oft Türen hinter denen Geheimnisse stecken. Also habe ich ihnen gesagt: Zeigt mir so eine Tür! Ich führe euch durch und erzähle euch was dahinter steckt.” Die Jugendlichen seien sofort Feuer und Flamme gewesen.

Soviel Individualität erfordert nicht nur Improvisationstalent, sondern auch präzise Vorbereitung. Aufwändig erarbeitet die Stadtführerin die Routen, wälzt “tonnenweise” Literatur und noch wichtiger, redet mit Menschen um noch mehr über ihre Stadt zu erfahren. “Ich habe schon immer gern Freunden, Verwandten oder ehemaligen Firmenkunden die Stadt gezeigt”, erzählt Susanne Fienhold Sheen, die bis 1997 an der Universität Potsdam Germanistik und Soziologie studierte. Vom Abschluss trennte sie damals nur die Magisterarbeit, als plötzlich der Traumjob als Produktionsleiterin einer Fernsehsendung winkte. Doch auch diese Herausforderung war irgendwann keine mehr.

2002 erkannte die entscheidungsfreudige Frau, die seit mehr als zehn Jahren mit einem Amerikaner verheiratet ist, dass die Medienbranche den Reiz für sie verloren hatte. Sie wollte auch keinen Chef mehr haben. Daraufhin orientierte sie sich neu: “Manche Straßen führen eben erst über Umwege zum Ziel. Im Leben ist immer eine Menge Zufall im Spiel.” Durch Zufall fiel ihr dann der Zeitungsartikel in die Hände, der von einem neuen Gästeführerlehrgang an der Volkshochschule berichtete. Die gebürtige Thüringerin nutzte die Chance, absolvierte den Lehrgang und gründete die erste Ich-AG der Stadt Potsdam. “Ich hatte Glück. Die Mitarbeiter im Arbeitsamt haben mich damals ganz wunderbar über die Fördermöglichkeiten beraten.” Seitdem begleitet sie vor allem kleinere Gruppen durch Potsdam. Sie überrascht nicht nur Ortsfremde mit noch unbekannten Anekdoten.

“Stadtführungen sind Unterhaltung und keine akademische Belehrung”, meint die aufgeweckte Frau. Von knochentrockenen Vorträgen halte sie ohnehin nichts. “Ich habe einen enormen Horror vor dieser Langeweile-Maschinerie”, sagt sie. Ihr geht es vor allem darum Neugier zu wecken: “Indem man den Orten ein Gesicht, eine Persönlichkeit verleiht.” Denn nicht zuletzt ist es auch ihre eigene, unerschöpfliche Neugier, die sie an dem Job festhalten lässt. Es ist die Neugier auf die Geschichten, die hinter den Häuserfassaden stecken, auf die zahlreichen kleinen Details, die im Vorbeigehen häufig übersehen werden. Aber auch die Neugier auf die Touristen selbst. “Jeder Mensch ist einzigartig und ich versuche einen Zugang für jeden Einzelnen zu erarbeiten.”

Leicht hat sie es als Stadtführerin dabei jedoch nicht immer. Bei dem stark von der Saison abhängigen Geschäft könne sie sich zwar vor allem im Frühjahr und Herbst – der Hochsaison – kaum vor Aufträgen retten, aber im Winter und den heißen Sommermonaten sei oft auch gar nichts los. Ihren Humor verliert die selbstbewusste Frau dennoch nicht: “Mit dem Job kann man wohl eher berühmt als reich werden”, sagt sie und grinst. Den Schritt in die Selbstständigkeit habe sie trotzdem nie bereut. Jeder Mensch in einer fremden Stadt, frage sich instinktiv ob er dort leben könne: “Man spielt das durch. Wir probieren Orte an wie neue Hüte.” Wenn sich ihre Kunden auch nur etwas heimisch in der Stadt fühlen, habe sich die Arbeit für sie schon gelohnt.