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Susanne K. Fienhold Sheen
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Die Friseure
Was ist Dein Lieblingsplatz in Potsdam?
Anke: Am Nauener Tor auf dem Platz, da sitzt es sich so schön.
Ines: Am Nauener Tor.
Welchen Ort meidest Du nach Möglichkeit?
Anke: Den Komplex Staudenhof-Bibliothek-Fachhochschule.
Ines: Die Ecke an der Bibliothek.
Was ist Dein bisher schönstes Erlebnis in Potsdam?
Anke: Die Eröffnung unseres eigenen Ladens in Potsdam.
Ines: Die Eröffnung unseres Geschäftes.
Wenn es eine Sache gäbe, die Du in Potsdam ändern könntest – was wäre das?
Anke: Die Zusammenarbeit der Gewerbetreibenden mit der Stadt müßte dringend verbessert werden.
Ines: Die Parkplatzsituation.
Welches Gebäude in Potsdam würdest Du am liebsten aufbauen, und welches würdest Du am liebsten abreißen lassen?
Anke: Alle alten Häuser müssen saniert werden, abreißen würde ich den Bibliotheks- und Fachhochschulkomplex – die Bibliothek soll ein schöneres Zuhause kriegen.
Ines: Ehrlich gesagt finde ich, es ist genug wiederaufgebaut worden. Abreißen? Den Komplex mit der Bibliothek.
Was sollte sich auf keinen Fall ändern?
Anke: Die vielfältige Gastronomie und die kulturellen Möglichkeiten.
Ines: Ach, das gibt es so vieles!
Die Potsdamer sind…
Anke: …interessante Menschen.
Ines: …bunt gemischt.
Die Touristen, die in die Stadt kommen, sind…
Anke: …willkommen.
Ines: …sehr unterschiedlich.
Wo trinkst Du Deinen Kaffee, wo kaufst Du Deinen Wein, Dein Brot und Gemüse?
Anke: In der Kaffeerösterei Junick, im In Vino, Backwerk, auf dem Markt oder am Gemüsestand in der Dortustraße.
Ines: Am Nauener Tor im Arco, den Wein kauft mein Mann, Brot im Backwerk und Gemüse im Sommer auf dem Wochenmarkt oder dem Markt am Nauener Tor.
Was machst Du in Potsdam im Sommer und im Winter am liebsten?
Anke: In den Cafés sitzen und im Babelsberger Park spazieren gehen.
Ines: Fahrradtouren durch die Landschaft und abends essen im “Mea Culpa”. Im Winter Schlittschuhfahren auf dem Teich an der Friedenskirche.
Was ist Dein liebstes Ausflugsziel in der Umgebung Potsdams?
Anke: Ich fahre gern nach Petzow.
Ines: Petzow und Caputh.
Was fehlt Dir in Potsdam am meisten?
Anke: Die Individualität der Geschäfte.
Ines: Noch mehr schöne und anspruchsvolle Geschäfte. Tanzveranstaltungen für Leute älter als 25.
Was muß man, wenn man nach Potsdam kommt, unbedingt sehen?
Anke: Das Pfingstberg-Belvedere und den Ausblick von dort oben.
Ines: Da gibt es soviel, aber ja: Sanssouci.
Welche Firma bzw. Institution und welche Person sollte sich in Potsdam unbedingt ansiedeln?
Anke: In der Medienstadt sollten sich noch mehr Filmproduktionsfirmen ansiedeln. Und ich hätte gern Robbie Williams in Potsdam…
Ines: Weiß nicht.
Wenn Du eine Stunde Stadtführung in Potsdam geschenkt bekommen würdest – worüber würdest Du gern mehr erfahren?
Anke: Über das Leben der normalen Bevölkerung von Potsdam früher.
Ines: Die Entstehung Potsdams vom Urschleim an.
Welchen Potsdamer bzw. welche Potsdamerin würdest Du am liebsten heiraten?
Anke: Meinen Mann.
Ines: Gar keinen.
Welche Frage zu Potsdam hat gefehlt – und was wäre Ihre Antwort gewesen?
Anke: Ob ich vorhabe, aus Potsdam wegzuziehen. Die Antwort wäre: Nein!
Ines: Die Frage nach meinem Liebslingsrestaurant: Das “Mea Culpa”. Und natürlich: Wer ist Dein Lieblingsfriseur – Anja bei Kagermann & Lange.
Anke Kagermann und Ines Lange
Kagermann & Lange
Die Friseure
Lindenstraße 9
Oktober 2006
Übrigens: Beide Frauen habe ich unabhängig voneinander befragt, und trotzdem haben sie oft fast identische Antworten gegeben. Sie kennen sich eben schon sehr lange. Zu welchem Friseur ich in Potsdam gehe? Zu Anke Kagermann, und das auch schon sehr lange…