Der Beauftragte

Der städtische Beauftragte für die Schiffbauergasse

  1. Was ist Ihr Lieblingsplatz in Potsdam?

    Die Zichorienmühle am Tiefen See.

  2. Welchen Ort meiden Sie nach Möglichkeit?

    Das sogenannte Potsdam-Center (das ist der Potsdamer Hauptbahnhof).

  3. Was ist Ihr bisher schönstes Erlebnis in Potsdam?

    “Amore Doppio” von Bononcini im Schloßtheater.

  4. Wenn es eine Sache gäbe, die Sie in Potsdam ändern könnten – was wäre das?

    Die Kreuzung Berliner Straße/Humboldtbrücke, igitt.

  5. Welches Gebäude in Potsdam würden Sie am liebsten aufbauen, und welches würden Sie am liebsten abreißen lassen?

    Die Gloriette (samt Bassin) – das “Haus 1″ der Stadtverwaltung.

  6. Was sollte sich auf keinen Fall ändern?

    Die Lage der Erdachse, die Potsdam auf diesem Fleck hält.

  7. Die Potsdamer sind…

    …gelegentlich Stinkstiefel, meist aber nett.

  8. Die Touristen, die in die Stadt kommen, sind…

    …meist nett, gelegentlich aber Stinkstiefel.

  9. Wo trinken Sie Ihren Kaffee, wo kaufen Sie Ihren Wein, Ihr Brot und Gemüse?

    Kaffee: im Eiscafé Venezia (bestens!), Wein: beim Winzer, Brot: bei Heberer (Fiakerbrot!), Gemüse: bei Manuela auf dem Markt.

  10. Was machen Sie in Potsdam im Sommer und im Winter am liebsten?

    Im Sommer Segeln, im Winter Schlittschuhlaufen auf dem Heiligen See.

  11. Was ist Ihr liebstes Ausflugsziel in der Umgebung Potsdams?

    Mit älteren Damen: Schlosspark Petzow; mit jüngeren Damen: Beelitz Heilstätten (die stalkermäßige Ruinenklinik…).

  12. Was fehlt Ihnen in Potsdam am meisten?

    Rheinische Lebensart (auch ohne Karneval!).

  13. Was muß man, wenn man nach Potsdam kommt, unbedingt sehen?

    Schloss Charlottenhof und die Römischen Bäder.

  14. Welche Firma bzw. Institution und welche Person sollte sich in Potsdam unbedingt ansiedeln?

    Eine internationale Stiftung für zeitgenössische Kunst mit viel Geld…

  15. Wenn Sie eine Stunde Stadtführung in Potsdam geschenkt bekommen würden – worüber würden Sie gern mehr erfahren?

    Über Industrie, Gewerbe und Handel im 19. und beginnenden 20. Jhdt. (das gab’s auch, nicht nur Schlösser, Gärten und Barone!).

  16. Welchen Potsdamer bzw. welche Potsdamerin würden Sie am liebsten heiraten?

    Meine Frau (aber die kleine Blonde aus dem La Strada wär’ auch nicht schlecht…).

  17. Welche Frage zu Potsdam hat gefehlt – und was wäre Ihre Antwort gewesen?

    Die nach der Zukunft dieser Stadt. Hoffen wir, daß Potsdam da eine Idee hat.

Martin Schmidt-Roßleben
Beauftragter für den Integrierten Kulturstandort Schiffbauergasse
April 2006