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	<title>Visit Potsdam</title>
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	<description>Stadtführungen</description>
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		<title>Peter Wilde: &#8220;Von Ferne und Nähe&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hinweise]]></category>
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		<description><![CDATA[Peter Wilde starb im Sommer 2010, er war und ist einer der bekanntesten Maler Potsdams, in dessen Werk sich aber nicht nur Potsdam-Sujets finden. Er gehört zu einer Generation von Potsdamer Künstlern, die ihren Weg auch im Potsdam der DDR-Zeit gegangen sind und der oft so bedrückenden Atmosphäre der Stadt in diesen Jahren ihre Bilder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Wilde starb im Sommer 2010, er war und ist einer der bekanntesten Maler Potsdams, in dessen Werk sich aber nicht nur Potsdam-Sujets finden. Er gehört zu einer Generation von Potsdamer Künstlern, die ihren Weg auch im Potsdam der DDR-Zeit gegangen sind und der oft so bedrückenden Atmosphäre der Stadt in diesen Jahren ihre Bilder entgegensetzten. Vom 4. März bis 15. April wird es nun im Haus &#8220;Im güldenen Arm&#8221; eine Ausstellung mit Werken Peter Wildes aus seinem Nachlaß und Privatsammlungen geben. </p>
<p>Auf einer <a href="http://www.peter-wilde.de/">Website</a>, die jetzt eingerichtet wurde, kann man einige Bilder von Peter Wilde nun auch online anschauen. Und dort sind auch die <a href="http://www.peter-wilde.de/?page_id=201">Gedanken des Kurators</a> &#8211; seines Stiefsohnes &#8211; zu lesen, hier ein kleiner Auszug:</p>
<p><em>&#8220;Lange, lange Zeit war es die <a href="http://www.potsdam-wiki.de/index.php/Villa_Rumpf">Villa Rumpf</a>, auf die sich der Blick richtete, immer wieder richtete. Sie war das Epizentrum langer Jahre von Peters Kunst. Denn Peter war ein tiefe Wurzeln schlagender Mensch, wie sein Garten mit seinen Steinen und Bonsais. Meine Mutter sagte gern, dass seine Sturheit von seinem Element herkäme, der Erde. Erde, Pflanzen, bewegen sich nicht, jagen nicht, sie bleiben auf dem Fleck, schlagen dort Wurzeln und gedeihen. Dort, am Heiligen See, war die Erde gut.&#8221;</em></p>
<p>Haus &#8220;Im Güldenen Arm&#8221;, Hermann-Elflein-Straße 3, Öffnungszeiten der Ausstellung sind Mittwoch bis Sonntag jeweils 12 bis 18 Uhr. Die Ausstellunseröffnung findet am 4. März um 15 Uhr statt.</p>
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		<title>Heiliges Eis</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 15:08:32 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Impressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg hat sein Alstervergnügen, Potsdamer versammeln sich, wenn die Eisdecke zuverlässig trägt, auf dem Heiligen See. Es gibt Wurst und Glühwein; Eishockeyspieler, die sich kleine Spielfelder vom Schnee freiräumen; Schlittschuhläufer, die der Schneekruste auf dem Eis trotzen; Langläufer, die in weiten Schritten den See überqueren; Kinder, Kinder, Kinder; große und kleine Hunde und sogar Radfahrer. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg hat sein Alstervergnügen, Potsdamer versammeln sich, wenn die Eisdecke zuverlässig trägt, auf dem Heiligen See. Es gibt Wurst und Glühwein; Eishockeyspieler, die sich kleine Spielfelder vom Schnee freiräumen; Schlittschuhläufer, die der Schneekruste auf dem Eis trotzen; Langläufer, die in weiten Schritten den See überqueren; Kinder, Kinder, Kinder; große und kleine Hunde und sogar Radfahrer. Und ein Schloß, das als Sommerresidenz erbaut wurde, aber am zugefrorenen See vielleicht seinen größten Reiz entfaltet, das Marmorpalais:<a href="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/02/marmorpalais1.jpg"><img src="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/02/marmorpalais1-1024x768.jpg" alt="" title="marmorpalais" width="1024" height="768" class="alignleft size-large wp-image-830" /></a></p>
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		<title>Das Jahr des großen Wassermanns</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 14:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum hat es begonnen das Jahr, in dem der 300. Geburtstag Friedrichs II. begangen wird, haben die ersten Leute schon die Nase voll davon &#8211; verzeihen Sie mir die etwas rüde Wortwahl. Andere wiederum werden gar nicht genug bekommen können; und von denen wird Potsdam in diesem Jahr profitieren, das ist so klar wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum hat es begonnen das Jahr, in dem der 300. Geburtstag Friedrichs II. begangen wird, haben die ersten Leute schon die Nase voll davon &#8211; verzeihen Sie mir die etwas rüde Wortwahl. Andere wiederum werden gar nicht genug bekommen können; und von denen wird Potsdam in diesem Jahr profitieren, das ist so klar wie die scharf gewürzte Brühe, die der Mann, um den es geht, angeblich allmorgendlich zu sich zu nehmen pflegte. Und zwar in aller Herrgottsfrühe &#8211; die Brühe!</p>
<p>Bücher, Ausstellungen, Diskussionsrunden, Lesungen, Konzerte, Konzerte, Konzerte, ein Musical (natürlich!), Kranzniederlegungen, Gegendemonstrationen, Kalender und unzählige Devotionalien sind Teil der großen Maschine Eventkultur, die ab der nächsten Woche &#8211; am 24. Januar 1712 wurde Friedrich II. geboren &#8211; durch Potsdam fährt und meine Gäste dazu bringt, sich historisch gewandete Flötenspieler zu wünschen, die sie bei einem Rundgang durch den Park seiner Majestät begleiten; zwischen Kaffeetrinken und Abendprogramm&#8230;</p>
<p>Ihnen allen lege ich mein Mantra ans Herz, daß ich mir für dieses Jahr des großen Wassermanns formuliert habe: Der König ist tot. Möge er in Frieden <em>sans souci</em> sein!</p>
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		<title>Ein Sachse in Potsdam</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gästegeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen Potsdam und Dresden, und eine davon spielt heute eine besondere Rolle auf der Stadtrundfahrt für den sächsischen Landtagspräsidenten: In beiden Städten ist es der selbe Architekt, der den Landtag gebaut hat bzw. noch baut. Der sächsische Landtag von Peter Kulka ist schon seit Jahren fertig; der moderne Bau steht direkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen Potsdam und Dresden, und eine davon spielt heute eine besondere Rolle auf der Stadtrundfahrt für den <a href="http://www.landtag.sachsen.de/de/landtag/praesident_vizepraesidenten/index.aspx">sächsischen Landtagspräsidenten:</a>  In beiden Städten ist es der selbe Architekt, der den Landtag gebaut hat bzw. noch baut. Der sächsische Landtag von Peter Kulka ist schon seit Jahren fertig; der moderne Bau steht direkt am Elbufer. Auch der neue Landtag von Brandenburg steht ganz in der Nähe des Flusses, aber er wird, um den Architekten zu zitieren, &#8220;eine Schizophrenie&#8221; aus modern und historisierend sein. Der sächsische Landtagspräsident nimmt alle Informationen über das Potsdamer Bauprojekt mit feinem, sehr dresdnerischem Lächeln entgegen; man pflegt einen dezenten Stil.</p>
<p>Und natürlich möchte er am Ende der Stadtrundfahrt das Schloß Sanssouci sehen. Es geht also vom Stadtschloß zum Sommerschloß des Königs, dessen 300. Geburtstag Potsdam in diesem Jahr unzählige Veranstaltungen und Ausstellungen beschert. Die Protokollabteilung des brandenburgischen Landtages hat in Sanssouci eine Sonderführung angemeldet, wir sind die letzten, die an diesem Tag das Schloß betreten dürfen, die Schloßführerin schaltet in jedem Raum das Licht für uns ein und hinter uns wieder aus.</p>
<p>Was für ein Privileg! In einer ganz kleinen Gruppe durch dieses Gartenhaus gehen zu dürfen und, unbedrängt von folgenden Besucherströmen, ganz in Ruhe einmal wieder den delikaten Geschmack des toten Königs zu bewundern. Der Sessel, in dem er starb (neu bezogen, natürlich!), das Zimmer für die Musik, das Zimmer für das Warten der Gäste, den Marmorsaal, dessen Säulen aus Carrara-Marmor zu glitzern scheinen in der Eiseskälte, die in diesem Schloß im Winter herrscht. Nur, daß es die Filzpantoffeln nicht mehr gibt, mit denen man früher durch das Haus schlurfen mußte, um die Böden zu schonen, sorgte für eine kleine Enttäuschung&#8230;</p>
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		<title>In der Kälte an der Brücke</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 16:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gästegeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer Gruppe von sehr jungen Studentinnen und Studenten etwas über die Glienicker Brücke zu erzählen, ist kein leichtes Unterfangen. Und dabei ist es ganz gleich, ob es um das preußische Arkadien geht, das hier im 19. Jahrhundert gestaltet worden ist, oder um die Zeit des Kaltes Krieges, deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Für meine Gäste ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer Gruppe von sehr jungen Studentinnen und Studenten etwas über die Glienicker Brücke zu erzählen, ist kein leichtes Unterfangen. Und dabei ist es ganz gleich, ob es um das preußische Arkadien geht, das hier im 19. Jahrhundert gestaltet worden ist, oder um die Zeit des Kaltes Krieges, deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Für meine Gäste ist dies alles genauso weit weg wie der Dreißigjährige Krieg &#8211; oder? Sie nicken, etwas betreten: Stimmt. Außerdem ist es furchtbar kalt, die Hälfte von ihnen steht ohne Mütze vor mir &#8211; wie soll man da denken?</p>
<p>Aber am Ende der einen Stunde an der Brücke kann ich den tapferen Rotnasen ansehen, daß das, was sie &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur aus den Lehrbüchern kennen, doch lebendig geworden ist; daß dieses riesige, steinerne Monster Geschichte sich in ein atmendes Wesen verwandelt hat &#8211; für diesen Moment. Und das ist viel. Und dafür mache ich das!</p>
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		<title>Das Potsdamer Geheimnis von Lotte Laserstein</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 18:30:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute auf dem Markt am Nauener Tor, am Fischstand, enthüllte sich ein Potsdamer Geheimnis. So, wie sich Geheimnisse gern enthüllen, nämlich ganz unspektakulär, nebenbei, während die letzten Einkäufe für das Heilig-Abend-Essen erledigt werden: Ich treffe eine Bekannte, sie fragt mich, ob sie bei mir im Frühling eine Stadtführung buchen könne, aber es wäre schon schön, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute auf dem Markt am Nauener Tor, am Fischstand, enthüllte sich ein Potsdamer Geheimnis. So, wie sich Geheimnisse gern enthüllen, nämlich ganz unspektakulär, nebenbei, während die letzten Einkäufe für das Heilig-Abend-Essen erledigt werden: Ich treffe eine Bekannte, sie fragt mich, ob sie bei mir im Frühling eine Stadtführung buchen könne, aber es wäre schon schön, wenn es etwas Besonderes wäre &#8211; wir verabreden ein Thema, sie ist begeistert, und im Anschluß, sagt sie, sitzen wir dann bei mir zusammen im Turm und essen etwas Schönes. Ja, fein, sag ich, laß uns telefonieren!</p>
<p>Ach, apropos Turm, sagt sie, bei der Gelegenheit: Weißt Du, da hat neulich ein Mann bei uns geklingelt, ein Professor, hab&#8217; jetzt ganz vergessen, von welcher Uni. Der war auf der Suche nach dem Ort, von dem aus so ein Gemälde mit einer Ansicht von Potsdam entstanden ist&#8230; Ich so: Wie bitte? Etwa das Bild von Lotte Laserstein? Sie so: Ja, stimmt genau, das war der Name, Laserstein. Wie hieß das Bild noch gleich? Ich so: <a href="http://www.visit-potsdam.de/2004/01/abend-uber-potsdam/">&#8220;Abend über Potsdam&#8221;</a>. Ja, richtig, sagt sie: Er war auf der Suche, und dann hat er uns gefunden. Er ist überzeugt, daß dieses Bild nur von unserem Turm aus gemalt worden sein kann.</p>
<p>Am Fischwagen auf dem Markt falle ich fast um vor Begeisterung über dieses unerwartete Weihnachtsgeschenk! Also ist das Bild tatsächlich in dem Areal gemalt worden, über das ich <a href="http://www.visit-potsdam.de/2011/02/abend-ueber-potsdam-teil-zwei/">in meinem letzten Beitrag</a> zu diesem Thema gemutmaßt hatte, und zwar genauer: Gregor-Mendel-Straße. Und nein, die Hausnummer werde ich hier nicht veröffentlichen. Aber falls Sie sich dafür interessieren, wäre ich bereit, Sie Ihnen mitzuteilen, wenn Sie mich direkt ansprechen. Und mir versichern, daß Sie nicht am nächsten Tag bei meiner Bekannten klingeln!</p>
<p>Nachtrag 30.12.2011: Ein paar Tage später erzähle ich einem Freund von der Geschichte. Und er sagt: Wußtest Du eigentlich, daß ich weiß, wer einer der Männer auf dem Bild ist? Er war der Ehemann einer Frau, die ich in diesem Jahr kennengelernt habe.</p>
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		<title>Perspektivwechsel</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Dec 2011 14:38:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hinweise]]></category>

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		<description><![CDATA[In der FAZ erschien dieser Tage ein Artikel über Potsdam, in welchem die Autorin, die hier lebt, beschreibt, wie sie für einen Tag die Perspektive wechselt und als Touristin durch unsere Stadt bummelt: &#8220;Vielleicht ist es wie so oft im Leben: Kaum hat man sich an etwas gewöhnt, nimmt man es für selbstverständlich. Es ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der FAZ erschien dieser Tage ein <a href="http://www.faz.net/aktuell/reise/perspektiven-der-stadt-11-szenen-einer-zerruetteten-ehe-mit-chancen-auf-rettung-11562903.html">Artikel über Potsdam</a>, in welchem die Autorin, die hier lebt, beschreibt, wie sie für einen Tag die Perspektive wechselt und als Touristin durch unsere Stadt bummelt:</p>
<p>&#8220;Vielleicht ist es wie so oft im Leben: Kaum hat man sich an etwas gewöhnt, nimmt man es für selbstverständlich. Es ist an der Zeit, meiner verblassten Liebe eine neue Chance zu geben, bevor sie gänzlich den Bach hinuntergeht&#8230;&#8221;</p>
<p>Das &#8211; seien Sie ehrlich! &#8211; oft ganz freiwillig gewählte Gehetze durch den Alltag macht einen schnell blind für die Reize des Ortes, an dem man lebt. Stadtführer sollten dagegen gefeit sein, ich bin es jedenfalls, einfach, weil Potsdam mein &#8220;Büro&#8221; ist, mein Arbeitsplatz, mein Material, die Quelle, aus der ich schöpfe. Also halte ich die Augen offen und versuche, auch meinen Gästen die Augen zu öffnen, egal, ob sie als Touristen Potsdam besuchen oder hier leben.</p>
<p>Also, gehen Sie los und entdecken Sie Ihre Stadt neu &#8211; zwischen den Feiertagen haben Sie genug Zeit dafür. Und wenn das nicht reicht, dann buchen Sie sich einen Stadtführer: Wir bringen die Steine zum Sprechen und blättern für Sie die tieferen Schichten der Geschichte der Stadt auf. Und wenn man erst einmal weiß, welche Geschichten sich hinter den Fassaden verbergen, dann erlebt man wirkliche Verbundenheit mit einem Ort. </p>
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		<title>Potsdamer Winterpost von Ralph Witte</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 12:33:53 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor ein paar Tagen fiel mir schon sein Kalender auf, ich sah ihn in einem Ladengeschäft am Bassinplatz. Heute nun begegnete ich dem Künstler an einem Stand auf dem Markt am Nauener Tor, wo er nicht nur Kalender, sondern auch Post- und Klappkarten verkaufte; u.a. auch ein Set mit &#8220;Potsdamer Winterpost&#8221;: Ralph Witte zeichnet ganz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2011/12/IMGP05451.jpg"><img src="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2011/12/IMGP05451-300x225.jpg" alt="" title="ralph witte" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-796" /></a>Vor ein paar Tagen fiel mir schon sein Kalender auf, ich sah ihn in einem Ladengeschäft am Bassinplatz. Heute nun begegnete ich dem Künstler an einem Stand auf dem Markt am Nauener Tor, wo er nicht nur Kalender, sondern auch Post- und Klappkarten verkaufte; u.a. auch ein Set mit &#8220;Potsdamer Winterpost&#8221;:</p>
<p><a href="http://ralphwitte.eu">Ralph Witte</a> zeichnet ganz wunderbare, zarte und poetische Illustrationen der Stadt. Kauft Kunst! Und verschickt Potsdamer Winterpost zu Weihnachten!</p>
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		<title>Stadtgeschichte und Glühwein</title>
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		<pubDate>Wed, 23 Nov 2011 12:00:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Diese bunte Truppe habe ich gestern nachmittag durch die Innenstadt geführt. Und bei allem Interesse für die Potsdamer Geschichte besonders des 20. Jahrhunderts war die größte und wichtigste Attraktion ein Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt in der Brandenburger Straße. Begleitet natürlich von tiefschürfenden Gesprächen über die Unterschiede zwischen weißem und rotem Glühwein, die wichtigsten Gewürze und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese <a href="http://www.pnn.de/potsdam/598280/">bunte Truppe</a> habe ich gestern nachmittag durch die Innenstadt geführt. Und bei allem Interesse für die Potsdamer Geschichte besonders des 20. Jahrhunderts war die größte und wichtigste Attraktion ein Glühweinstand auf dem Weihnachtsmarkt in der Brandenburger Straße. Begleitet natürlich von tiefschürfenden Gesprächen über die Unterschiede zwischen weißem und rotem Glühwein, die wichtigsten Gewürze und die Qualitätsunterschiede zwischen der selbstgemachten und der Weihnachtsmarktversion. Auch zu einer wörtlichen Übersetzung haben wir gefunden: <em>Glow Wine.</em></p>
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		<title>Kräne im Nebel</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 14:11:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Fünf Kräne drehen sich im Nebel über dem wachsenden Landtag am Alten Markt. Und ich habe immer öfter den Eindruck, ich bin die einzige in Potsdam, die nicht vom &#8220;Wiederaufbau des Stadtschlosses&#8221; spricht, sondern vom Landtagsneubau. Wiederaufbau würde für mich Rekonstruktion bedeuten, innen wie außen, und so, wie man es früher gemacht hat. Das hier [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2011/11/IMGP0462.jpg"><img src="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2011/11/IMGP0462.jpg" alt="" title="IMGP0462" width="1600" height="1200" class="alignleft size-full wp-image-785" /></a><br />
Fünf Kräne drehen sich im Nebel über dem wachsenden Landtag am Alten Markt. Und ich habe immer öfter den Eindruck, ich bin die einzige in Potsdam, die nicht vom &#8220;Wiederaufbau des Stadtschlosses&#8221; spricht, sondern vom Landtagsneubau. Wiederaufbau würde für mich Rekonstruktion bedeuten, innen wie außen, und so, wie man es früher gemacht hat. Das hier ist aber ein Neubau in Beton, der eine historisierende Fassade, keine historisch-rekonstruierte Fassade erhält.</p>
<p>Wie auch immer. Ich bin sehr neugierig, wie die Potsdamer das Gebäude dann nennen, wenn es fertig ist. Ob die Alltagssprache zu &#8220;Stadtschloß&#8221; oder &#8220;Landtag&#8221; tendiert: Wir treffen uns am &#8230;?</p>
]]></content:encoded>
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