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	<title>Visit Potsdam</title>
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	<description>Stadtführungen</description>
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		<title>Die Hunde zum König!</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 18:20:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gästegeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Zugegeben, dieser Teilnehmer meiner Führung heute guckt etwas gelangweilt; der Mensch am anderen Ende der Leine aber folgte, wie die anderen auch, mit großem Interesse den Geschichten über das alte Potsdam und den Hundefreund Friedrich II. Und natürlich muß eine Stadtführung mit angehenden Hundefachwirten und ihren wohlerzogenen Begleitern am Grab des großen Königs enden, der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/04/hund_fuehrung.jpg"><img src="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/04/hund_fuehrung-200x300.jpg" alt="" title="hund_fuehrung" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-870" /></a> Zugegeben, dieser Teilnehmer meiner Führung heute guckt etwas gelangweilt; der Mensch am anderen Ende der Leine aber folgte, wie die anderen auch, mit großem Interesse den Geschichten über das alte Potsdam und den Hundefreund Friedrich II. Und natürlich muß eine Stadtführung mit angehenden Hundefachwirten und ihren wohlerzogenen Begleitern am Grab des großen Königs enden, der dort auf eigenen Wunsch neben seinen Hunden bestattet und nun hoffentlich <em>sans souci</em>, ohne Sorge ist.</p>
<p>Es war die Idee der IHK Potsdam, die Hundefachwirte und mich, IHK-zertifizierte Stadtführerin, Dozentin und Prüferin ebendort, zusammen zu bringen und im Friedrichjahr eine Stadtführung zu unternehmen &#8211; bei all dem Lernen in den letzten Monaten hatten die Teilnehmer aus ganz Deutschland nämlich noch nie Zeit, sich in unserer schönen Stadt umzusehen. </p>
<p>Die <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12311735/60709/Bundesweit-einmalig-bietet-die-Industrie-und-Handelskammer-IHK.html">MAZ</a> und die <a href="http://www.pnn.de/potsdam/640744/<br />
">PNN</a> haben darüber berichtet, und es gibt auch einen <a href="http://www.hallo-pfote.de/news/20546-IHK+startet+mit+angehenden+Hundefachwirten+zur+Tour+durch+Potsdam+.html">Artikel</a> auf dem Internetportal <a href="http://www.hallo-pfote.de/">www.hallo-pfote.de</a> &#8211; nein, kein Scherz!</p>
<p>Foto mit freundlicher Genehmigung von: <a href="http://www.gaeding-online.de/">Medienbüro Gäding/Marcel Gäding</a> &#8211; vielen Dank!</p>
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		<title>Die Villa Guggenheim für die Aktion Mensch</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 18:05:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hinweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn Sie auch dieser Tage Werbepost von der Aktion Mensch im Briefkasten haben, wo vorn auf dem Titelbild spielende Kinder und im Hintergrund rechts eine hübsche Villa zu sehen sind, dann halten Sie ein Bild aus Potsdam in der Hand: Das Haus ist die Villa Guggenheim in der Villenkolonie Neubabelsberg. Das Motiv ist auch seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Sie auch dieser Tage Werbepost von der <a href="http://www.aktion-mensch.de/">Aktion Mensch</a> im Briefkasten haben, wo vorn auf dem Titelbild spielende Kinder und im Hintergrund rechts eine <a href="http://www.potsdam-wiki.de/index.php/Datei:Villa_Guggenheim,_J.-Strauß-Platz_11;_2008.jpg">hübsche Villa</a> zu sehen sind, dann halten Sie ein Bild aus Potsdam in der Hand: Das Haus ist die <a href="http://www.potsdam-wiki.de/index.php/Villa_Guggenheim">Villa Guggenheim</a> in der Villenkolonie Neubabelsberg. Das Motiv ist auch seit einigen Monaten im TV-Werbespot der Aktion Mensch zu sehen.</p>
<p>Als ich diesen das erste Mal sah, dachte ich nur an eine zufällige Ähnlichkeit. Aber es gibt einen Moment in diesem Spot, wo die Familie durch eine schmiedeeiserne Gartentür tritt &#8211; und diese Gartentür ist die historische und erhaltene Tür des Grundstücks mit den Initialen des ersten Besitzers: <a href="http://www.potsdam-wiki.de/index.php/Datei:Initial_HG.jpg">&#8220;HG&#8221; für Hans Guggenheim</a>.</p>
<p>Geschichte &#8211; das ist nicht der alte Kram, mit dem man in der Schule malträtiert wird&#8230;</p>
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		<title>Kevin &#8220;Atlas&#8221; Kuske für das Potsdam-Museum</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 15:30:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Man nehme: Zwei Leute am Küchentisch, dazu zwei Flaschen Rotwein, und die Idee ist geboren. Dann braucht man noch eine bekannte Fotografin, einen Olympiasieger, einen sehr großen Gymnastikball; einen Termin für das Fotomachen bei möglichst gutem Himmel; eine Designerin, die Foto, Aussage und Sponsorenlogo elegant auf einer Fläche unterbringt; eine Firma, die das ganze auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man nehme: Zwei Leute am Küchentisch, dazu <a href="http://www.in-vino-potsdam.de/">zwei Flaschen Rotwein</a>, und die Idee ist geboren. Dann braucht man noch eine bekannte <a href="http://schulz-fieguth.com/">Fotografin</a>, einen <a href="http://kevin-kuske.de/">Olympiasieger</a>, einen sehr großen Gymnastikball; einen Termin für das Fotomachen bei möglichst gutem Himmel; eine <a href="http://www.buerostich.eu/">Designerin</a>, die Foto, Aussage und <a href="http://www.gp-papenburg.de/portal/index.html">Sponsorenlogo</a> elegant auf einer Fläche unterbringt; eine <a href="http://www.bigimagesystems.com/de/home.aspx">Firma</a>, die das ganze auf eine Größe von 3,50 mal 8,50 Meter bringt; ein Gerüst, eine <a href="http://www.kis-potsdam.de/">Genehmigung</a> zum Aufhängen eines Großplakates; wieder einen Termin, an dem es möglichst vielen Leuten paßt; eine Pressemitteilung bzw. -einladung, ein paar <a href="http://www.baudenkmalpflege.de/">kräftige helfende Hände</a> und gutes Wetter natürlich. Fertig ist die Werbung für das zukünftige Potsdam-Museum bzw. den <a href="http://www.facebook.com/museumsverein">Förderverein</a> des Hauses am Alten Markt. Und einen launigen <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12295037/60709/Foerderverein-wirbt-mit-Kuske-Megaposter-um-Unterstuetzung-fuer.html">Artikel</a><a href="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/03/rathausposter1.jpg"><img src="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/03/rathausposter1.jpg" alt="" title="rathausposter" width="620" height="827" class="alignleft size-full wp-image-861" /></a> gibt es obendrauf.</p>
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		<title>Karl Foerster, dem &#8220;Traumverwirklicher&#8221;, zum Geburtstag</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 13:00:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben meiner Arbeit als Stadtführerin bin ich auch als Mitglied des Fördervereins des Potsdam-Museums der Stadtgeschichte eng verbunden, wie man so sagt. Und schon, bevor ich selbst einen Garten hatte, habe ich mich immer für Karl Foerster interessiert, den Staudenzüchter, Philosophen und Schriftsteller aus Potsdam-Bornim. Foersters eigener Garten in Bornim steht das ganze Jahr über [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben meiner Arbeit als Stadtführerin bin ich auch als Mitglied des Fördervereins des Potsdam-Museums der Stadtgeschichte eng verbunden, wie man so sagt. Und schon, bevor ich selbst einen Garten hatte, habe ich mich immer für Karl Foerster interessiert, den Staudenzüchter, Philosophen und Schriftsteller aus Potsdam-Bornim.</p>
<p>Foersters eigener Garten in Bornim steht das ganze Jahr über Besuchern eintrittsfrei offen, ebenso wie die Freundschaftsinsel, die er mitgestaltet hat. Die Freundschaftsinsel hat einen eigenen Verein, die <a href="http://www.freundschaftsinsel-potsdam.de/">&#8220;Freunde der Freundschaftsinsel&#8221;</a> &#8211; was für ein schöner Name! Beide Vereine haben nun gestern den 138. Geburtstag Karl Foersters gemeinsam begangen; am Abend gab es eine Lesung aus Privatbriefen und verschiedenen Büchern von Foerster, die mein Verein im letzten Jahr für den Bestand des Potsdam-Museums erwerben konnte.</p>
<p>Ein wunderbarer Abend! Und ein Privileg, Menschen zu treffen, die Karl Foerster noch selbst kannten und mit ihm auch gearbeitet haben &#8211; ein Abend lebendiger Stadtgeschichte. Beide Potsdamer Zeitungen haben darüber geschrieben; wenn es Sie interessiert, lesen Sie hier nach: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12289440/60709/Foerderverein-des-Potsdam-Museums-kauft-Handschriften-Karl-Foersters.html">Artikel der MAZ</a>, <a href="http://www.pnn.de/potsdam/630097/">Artikel der PNN</a>.<br />
<a href="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/03/rittersporn_foerster.jpg"><img src="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/03/rittersporn_foerster-1024x768.jpg" alt="" title="rittersporn_foerster" width="1024" height="768" class="alignleft size-large wp-image-851" /></a><br />
Der von Foerster so geliebte Rittersporn in seinem Garten im Juni.</p>
<p>&#8220;Viele Rittersporne sind so mächtig in ihrem Blau, daß der schönste blaue Himmel über der glühenden blauen Reinheit dieser schillernden, kaum noch irdischen Gebilde überraschend matt scheinen kann. Ihre Wirkung verankert sich tief in unserem Sommerglück; es ist, als ob ein neuer Funke zwischen Himmel und Erde überspränge.&#8221;</p>
<p>Karl Foerster<br />
aus: Warnung und Ermutigung. Union Verlag Berlin 1959</p>
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		<title>Hunde willkommen!</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Mar 2012 15:08:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Hinweise]]></category>

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		<description><![CDATA[Aus aktuellem Anlaß gebe ich kund und zu wissen: Hunde sind mir bei Stadtführungen sehr willkommen! Ich habe und hatte noch nie Angst vor Hunden, auch vor den ganz großen nicht. Natürlich sollten die Hunde und ihre Besitzer über hinreichende Erziehung verfügen, aber das ist ja selbstverständlich, nicht wahr?! In der Stadt, in der ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aus aktuellem Anlaß gebe ich kund und zu wissen: Hunde sind mir bei Stadtführungen sehr willkommen! Ich habe und hatte noch nie Angst vor Hunden, auch vor den ganz großen nicht.</p>
<p>Natürlich sollten die Hunde und ihre Besitzer über hinreichende Erziehung verfügen, aber das ist ja selbstverständlich, nicht wahr?! In der Stadt, in der ein großer König seine Hunde dem Vernehmen nach mehr liebte als die Menschen &#8211; warum sollte da das geliebte Vieh im Auto warten? Nein, das möchten wir nicht!</p>
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		<title>Peter Wilde: &#8220;Von Ferne und Nähe&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 15:54:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Hinweise]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Peter Wilde starb im Sommer 2010, er war und ist einer der bekanntesten Maler Potsdams, in dessen Werk sich aber nicht nur Potsdam-Sujets finden. Er gehört zu einer Generation von Potsdamer Künstlern, die ihren Weg auch im Potsdam der DDR-Zeit gegangen sind und der oft so bedrückenden Atmosphäre der Stadt in diesen Jahren ihre Bilder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Peter Wilde starb im Sommer 2010, er war und ist einer der bekanntesten Maler Potsdams, in dessen Werk sich aber nicht nur Potsdam-Sujets finden. Er gehört zu einer Generation von Potsdamer Künstlern, die ihren Weg auch im Potsdam der DDR-Zeit gegangen sind und der oft so bedrückenden Atmosphäre der Stadt in diesen Jahren ihre Bilder entgegensetzten. Vom 4. März bis 15. April wird es nun im Haus &#8220;Im güldenen Arm&#8221; eine Ausstellung mit Werken Peter Wildes aus seinem Nachlaß und Privatsammlungen geben. </p>
<p>Auf einer <a href="http://www.peter-wilde.de/">Website</a>, die jetzt eingerichtet wurde, kann man einige Bilder von Peter Wilde nun auch online anschauen. Und dort sind auch die <a href="http://www.peter-wilde.de/?page_id=201">Gedanken des Kurators</a> &#8211; seines Stiefsohnes &#8211; zu lesen, hier ein kleiner Auszug:</p>
<p><em>&#8220;Lange, lange Zeit war es die <a href="http://www.potsdam-wiki.de/index.php/Villa_Rumpf">Villa Rumpf</a>, auf die sich der Blick richtete, immer wieder richtete. Sie war das Epizentrum langer Jahre von Peters Kunst. Denn Peter war ein tiefe Wurzeln schlagender Mensch, wie sein Garten mit seinen Steinen und Bonsais. Meine Mutter sagte gern, dass seine Sturheit von seinem Element herkäme, der Erde. Erde, Pflanzen, bewegen sich nicht, jagen nicht, sie bleiben auf dem Fleck, schlagen dort Wurzeln und gedeihen. Dort, am Heiligen See, war die Erde gut.&#8221;</em></p>
<p>Haus &#8220;Im Güldenen Arm&#8221;, Hermann-Elflein-Straße 3, Öffnungszeiten der Ausstellung sind Mittwoch bis Sonntag jeweils 12 bis 18 Uhr. Die Ausstellunseröffnung findet am 4. März um 15 Uhr statt.</p>
<p>PS vom 7.3.2012: Und <a href="http://www.pnn.de/potsdam-kultur/629352/">hier das journalistische Echo</a> auf die Ausstellungseröffnung.</p>
<p>PPS vom 10.3.2012: <a href="http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12290761/60709/Malerei-von-Peter-Wilde-im-Museumshaus-Im-gueldenen.html">Artikel der MAZ über die Ausstellung:</a> &#8221; Diese Ausstellung ist Potsdam selbst&#8230;&#8221;</p>
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		<title>Heiliges Eis</title>
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		<pubDate>Sun, 12 Feb 2012 15:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Impressionen]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Hamburg hat sein Alstervergnügen, Potsdamer versammeln sich, wenn die Eisdecke zuverlässig trägt, auf dem Heiligen See. Es gibt Wurst und Glühwein; Eishockeyspieler, die sich kleine Spielfelder vom Schnee freiräumen; Schlittschuhläufer, die der Schneekruste auf dem Eis trotzen; Langläufer, die in weiten Schritten den See überqueren; Kinder, Kinder, Kinder; große und kleine Hunde und sogar Radfahrer. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hamburg hat sein Alstervergnügen, Potsdamer versammeln sich, wenn die Eisdecke zuverlässig trägt, auf dem Heiligen See. Es gibt Wurst und Glühwein; Eishockeyspieler, die sich kleine Spielfelder vom Schnee freiräumen; Schlittschuhläufer, die der Schneekruste auf dem Eis trotzen; Langläufer, die in weiten Schritten den See überqueren; Kinder, Kinder, Kinder; große und kleine Hunde und sogar Radfahrer. Und ein Schloß, das als Sommerresidenz erbaut wurde, aber am zugefrorenen See vielleicht seinen größten Reiz entfaltet, das Marmorpalais:<a href="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/02/marmorpalais1.jpg"><img src="http://www.visit-potsdam.de/wp-content/uploads/2012/02/marmorpalais1-1024x768.jpg" alt="" title="marmorpalais" width="1024" height="768" class="alignleft size-large wp-image-830" /></a></p>
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		<title>Das Jahr des großen Wassermanns</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 14:35:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Stadtleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum hat es begonnen das Jahr, in dem der 300. Geburtstag Friedrichs II. begangen wird, haben die ersten Leute schon die Nase voll davon &#8211; verzeihen Sie mir die etwas rüde Wortwahl. Andere wiederum werden gar nicht genug bekommen können; und von denen wird Potsdam in diesem Jahr profitieren, das ist so klar wie die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum hat es begonnen das Jahr, in dem der 300. Geburtstag Friedrichs II. begangen wird, haben die ersten Leute schon die Nase voll davon &#8211; verzeihen Sie mir die etwas rüde Wortwahl. Andere wiederum werden gar nicht genug bekommen können; und von denen wird Potsdam in diesem Jahr profitieren, das ist so klar wie die scharf gewürzte Brühe, die der Mann, um den es geht, angeblich allmorgendlich zu sich zu nehmen pflegte. Und zwar in aller Herrgottsfrühe &#8211; die Brühe!</p>
<p>Bücher, Ausstellungen, Diskussionsrunden, Lesungen, Konzerte, Konzerte, Konzerte, ein Musical (natürlich!), Kranzniederlegungen, Gegendemonstrationen, Kalender und unzählige Devotionalien sind Teil der großen Maschine Eventkultur, die ab der nächsten Woche &#8211; am 24. Januar 1712 wurde Friedrich II. geboren &#8211; durch Potsdam fährt und meine Gäste dazu bringt, sich historisch gewandete Flötenspieler zu wünschen, die sie bei einem Rundgang durch den Park seiner Majestät begleiten; zwischen Kaffeetrinken und Abendprogramm&#8230;</p>
<p>Ihnen allen lege ich mein Mantra ans Herz, daß ich mir für dieses Jahr des großen Wassermanns formuliert habe: Der König ist tot. Möge er in Frieden <em>sans souci</em> sein!</p>
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		<title>Ein Sachse in Potsdam</title>
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		<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 18:00:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gästegeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen Potsdam und Dresden, und eine davon spielt heute eine besondere Rolle auf der Stadtrundfahrt für den sächsischen Landtagspräsidenten: In beiden Städten ist es der selbe Architekt, der den Landtag gebaut hat bzw. noch baut. Der sächsische Landtag von Peter Kulka ist schon seit Jahren fertig; der moderne Bau steht direkt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt viele Gemeinsamkeiten zwischen Potsdam und Dresden, und eine davon spielt heute eine besondere Rolle auf der Stadtrundfahrt für den <a href="http://www.landtag.sachsen.de/de/landtag/praesident_vizepraesidenten/index.aspx">sächsischen Landtagspräsidenten:</a>  In beiden Städten ist es der selbe Architekt, der den Landtag gebaut hat bzw. noch baut. Der sächsische Landtag von Peter Kulka ist schon seit Jahren fertig; der moderne Bau steht direkt am Elbufer. Auch der neue Landtag von Brandenburg steht ganz in der Nähe des Flusses, aber er wird, um den Architekten zu zitieren, &#8220;eine Schizophrenie&#8221; aus modern und historisierend sein. Der sächsische Landtagspräsident nimmt alle Informationen über das Potsdamer Bauprojekt mit feinem, sehr dresdnerischem Lächeln entgegen; man pflegt einen dezenten Stil.</p>
<p>Und natürlich möchte er am Ende der Stadtrundfahrt das Schloß Sanssouci sehen. Es geht also vom Stadtschloß zum Sommerschloß des Königs, dessen 300. Geburtstag Potsdam in diesem Jahr unzählige Veranstaltungen und Ausstellungen beschert. Die Protokollabteilung des brandenburgischen Landtages hat in Sanssouci eine Sonderführung angemeldet, wir sind die letzten, die an diesem Tag das Schloß betreten dürfen, die Schloßführerin schaltet in jedem Raum das Licht für uns ein und hinter uns wieder aus.</p>
<p>Was für ein Privileg! In einer ganz kleinen Gruppe durch dieses Gartenhaus gehen zu dürfen und, unbedrängt von folgenden Besucherströmen, ganz in Ruhe einmal wieder den delikaten Geschmack des toten Königs zu bewundern. Der Sessel, in dem er starb (neu bezogen, natürlich!), das Zimmer für die Musik, das Zimmer für das Warten der Gäste, den Marmorsaal, dessen Säulen aus Carrara-Marmor zu glitzern scheinen in der Eiseskälte, die in diesem Schloß im Winter herrscht. Nur, daß es die Filzpantoffeln nicht mehr gibt, mit denen man früher durch das Haus schlurfen mußte, um die Böden zu schonen, sorgte für eine kleine Enttäuschung&#8230;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>In der Kälte an der Brücke</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 16:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>skfs</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gästegeschichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer Gruppe von sehr jungen Studentinnen und Studenten etwas über die Glienicker Brücke zu erzählen, ist kein leichtes Unterfangen. Und dabei ist es ganz gleich, ob es um das preußische Arkadien geht, das hier im 19. Jahrhundert gestaltet worden ist, oder um die Zeit des Kaltes Krieges, deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Für meine Gäste ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer Gruppe von sehr jungen Studentinnen und Studenten etwas über die Glienicker Brücke zu erzählen, ist kein leichtes Unterfangen. Und dabei ist es ganz gleich, ob es um das preußische Arkadien geht, das hier im 19. Jahrhundert gestaltet worden ist, oder um die Zeit des Kaltes Krieges, deutsche Teilung und Wiedervereinigung. Für meine Gäste ist dies alles genauso weit weg wie der Dreißigjährige Krieg &#8211; oder? Sie nicken, etwas betreten: Stimmt. Außerdem ist es furchtbar kalt, die Hälfte von ihnen steht ohne Mütze vor mir &#8211; wie soll man da denken?</p>
<p>Aber am Ende der einen Stunde an der Brücke kann ich den tapferen Rotnasen ansehen, daß das, was sie &#8211; wenn überhaupt &#8211; nur aus den Lehrbüchern kennen, doch lebendig geworden ist; daß dieses riesige, steinerne Monster Geschichte sich in ein atmendes Wesen verwandelt hat &#8211; für diesen Moment. Und das ist viel. Und dafür mache ich das!</p>
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