<?xml version='1.0' encoding='ISO-8859-1'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193</id><updated>2010-03-25T16:14:13.500+01:00</updated><title type='text'>preußischblau</title><subtitle type='html'>preußischblau - das Potsdamer Weblog: Notizen aus einer Stadt mit großer Vergangenheit, die sehr lebendig ist.</subtitle><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/aktuelles_preussischblau.html'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default?start-index=26&amp;max-results=25'/><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://www.visit-potsdam.de/atom.xml'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>324</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>25</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-4026809363199777904</id><published>2010-03-25T10:07:00.008+01:00</published><updated>2010-03-25T16:14:13.507+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtleben'/><title type='text'>Spatenstich für Landtagsneubau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8750-745842.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 298px; height: 223px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8750-745816.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8754-789438.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 298px; height: 223px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8754-789416.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Heute war es nun endlich soweit: Nach einigen (immer zu vielen!) Reden wurde die Genehmigung zum Bauen übergeben und dann die Spaten in die Erde gestochen. 2013 soll dann der neue Landtag Brandenburgs fertig sein - groß genug übrigens für Parlamentarier eines in Zukunft vielleicht fusionierten gemeinsamen Landes Brandenburg-Berlin. Oder Berlin-Brandenburg?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und rechts ist die Baugrube. Das schon seit einiger Zeit in Potsdam "Loch" genannte Areal wird erst einmal noch tiefer - für die Tiefgarage des Landtages. Auf dem Alten Markt wurde übrigens eine rote Infobox aufgestellt, die von ihrem Dach aus einen guten Blick auf das Baugeschehen bietet. Dort oben werde ich dann jetzt wohl meine Innenstadt-Führungen starten.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-4026809363199777904?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/4026809363199777904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/4026809363199777904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2010_03_01_preussischblau.html#4026809363199777904' title='Spatenstich für Landtagsneubau'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-4967163782487428959</id><published>2010-03-11T19:00:00.003+01:00</published><updated>2010-03-18T17:53:47.838+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Der Winter. Oder: Wie man Wissenschaftler zum Schlottern bringt</title><content type='html'>Ich möchte bitte, daß der Winter jetzt aufhört. Sofort. Ich fürchte nämlich, daß ich mittlerweile als Stadtführerin gelte, die ihre Gäste foltert. Dabei kann ich nichts für das Wetter. Und ich kann auch nichts dafür, daß - ja, Sie ahnen schon, was jetzt wieder kommt - die Leute sich nicht ordentlich anziehen. Internationale Wissenschaftler sind leider besonders anfällig für diese Zivilisationskrankheit: Nicht mehr zu wissen, was adäquate Kleidung bedeutet. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ich sage heute noch, gleich am Anfang, als ich sie im Hotel abhole: Sind Sie warm genug angezogen? Wollen Sie sich nicht noch einen Pullover mehr holen? Oder eine Mütze? Sie da, haben Sie denn keinen Schal? &lt;i&gt;Och. Nein, das geht schon. Nein nein, nicht so schlimm. Mütze - nein, ich brauche keine Mütze.&lt;/i&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich weiß schon, wie das dann geht. Ich frage noch genau einmal nach, fühle mich plötzlich wie die Mutter des ungefähr sechzigjährigen japanischen Geologen, der direkt vor mir steht, und beschließe an diesem Punkt abrupt, meinen Gästen ihren Willen zu lassen. Das sind erwachsene Leute, sie wissen, was sie tun, das sind kluge Leute, das sind Wissenschaftler...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine halbe Stunde später geht das große Frieren los. Ich kann es in ihren Augen sehen, obwohl sie das Zittern noch unterdrücken. Außerdem lauschen sie tatsächlich aufmerksam - über mangelnde Disziplin und Willen kann man sich bei Wissenschaftlern wirklich nicht beklagen. Nach anderthalb Stunden hat der Winter gesiegt und meine Gäste schlottern. Sie gucken mich immer noch aufmerksam an, aber ich habe den deutlichen Eindruck, daß es ihnen an diesem Punkt mehr um meine warme Kaninchenfellmütze mit den Ohrenklappen geht. Oder um meinen langen Mantel. Die dicken Handschuhe. Den Schal, in den ich mich heute fast eingenäht habe...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Wirt des Restaurants, in das ich sie jetzt im Galopp begleite, muß doch denken, ich bin die Stadtführerin, die ihre Gäste foltert! Ich will Frühling!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-4967163782487428959?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/4967163782487428959'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/4967163782487428959'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2010_03_01_preussischblau.html#4967163782487428959' title='Der Winter. Oder: Wie man Wissenschaftler zum Schlottern bringt'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-904555661912326857</id><published>2010-02-12T17:27:00.003+01:00</published><updated>2010-03-18T17:35:33.851+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Aufwärmen? Warum?</title><content type='html'>Wenn es um winterliche Verhältnisse geht, sind Schweden hart in Nehmen. Nordschweden allerdings sind die Härtesten: Sie finden minus fünf Grad und dreißig Zentimeter Schnee eher kuschelig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also laufen wir ohne Beschwerden von der Kolonie Alexandrowka, die so tief eingeschneit nun wirklich wie ein russisches Klischee aussieht, über den Kapellenberg (&lt;i&gt;Berg? Das soll ein Berg sein?&lt;/i&gt;) weiter über den Pfingstberg (&lt;i&gt;Also, mal ehrlich: Wieso nennen Sie denn sowas Berg?&lt;/i&gt;), durch die Verbotene Stadt und den Neuen Garten zum Cecilienhof. Dort drin wäre es bestimmt schön warm. Ähm, ja, wieso? Na - all die Schornsteine!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich liefere meine Gäste in der Meierei am Jungfernsee ab. Ich denke, jetzt könnten Sie ja vielleicht doch einen Platz zum Aufwärmen brauchen? &lt;i&gt;Ach, kann man hier jetzt gar nicht draußen sitzen?&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-904555661912326857?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/904555661912326857'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/904555661912326857'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2010_02_01_preussischblau.html#904555661912326857' title='Aufwärmen? Warum?'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-6223648940764467953</id><published>2010-02-01T20:44:00.003+01:00</published><updated>2010-02-01T20:58:15.205+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtleben'/><title type='text'>Die Stadtführerin, mümmelnd:</title><content type='html'>Dies hier ist ein Hinweis für alle Neupotsdamer! Naja, obwohl, auch, wenn Sie nicht in der Stadt leben, sondern sie &lt;i&gt;nur besuchen&lt;/i&gt;, könnte dies eventuell von Interesse für Sie sein:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Denn schwer zu transportieren ist es ja nicht, das &lt;i&gt;Bäckerknäcke&lt;/i&gt; von Bäcker Braune. Kommt in kleinen Tütchen zu jeweils etwa 100 Gramm. Und in zwei Varianten. In Scheiben oder in kleinen, rechteckigen Stücken. In anderen Ländern oder an anderen Einkaufsorten heißt so etwas dann &lt;i&gt;Cracker&lt;/i&gt; o.ä. Läßt sich so wegessen zwischendurch. Oder mit Käse belegen. Oder mit Lachs und Meerettich und Dill oder Kaviar. Wie auch immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich mag normalerweise nicht so viel Krach in meinem Kopf beim Essen. Und ich habe schon sehr sehr viele Cracker mit Käse gegessen, die meisten waren arg fade. Aber die hier, also, dieses Bäckerknäcke von der &lt;a href="http://www.baeckerei-braune.de/de/Untermenue/Geschichtliches.html"&gt;ältesten Bäckerei Potsdams&lt;/a&gt;, das ist doch wirklich das köstlichste -&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;das sei Werbung? Ja. Aber Werbung, von der ich persönlich gar nichts habe. Manchmal kommt es sogar vor, daß ich Bäckerknäcke kaufen will und es &lt;i&gt;aus ist&lt;/i&gt;! Muß erst neu gebacken werden. Wie das so ist mit frischen, handgemachten Lebensmitteln...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na los, gehen Sie hin und kaufen Sie für unfaßbar kleines Geld ein Stück im Kopf krachmachendes Potsdam. Es könnte Ihnen schlechter gehen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-6223648940764467953?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/6223648940764467953'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/6223648940764467953'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2010_02_01_preussischblau.html#6223648940764467953' title='Die Stadtführerin, mümmelnd:'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-7537747087010953222</id><published>2010-01-26T20:00:00.003+01:00</published><updated>2010-01-26T20:28:34.570+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Kaltes Neues Jahr!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8650-771211.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8650-771209.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Mit diesem Bild, daß ich heute vom Heiligen See mit dem Marmorpalais gemacht habe, möchte ich einen ehemaligen Gast von mir grüßen und auch auf diesem Weg noch einmal herzlich zum Geburtstag gratulieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vor genau drei Jahren hatte ich ihn und seine Frau an der Glienicker Brücke getroffen. Die Stadtführung war sein Geburtstagsgeschenk. Es war genauso kalt und sonnig wie heute. Wir spazierten von der Brücke bis zum Cecilienhof, und weil die Meierei am Jungfernsee geschlossen war, stapften wir noch weiter bis zum Restaurant am Pfingstberg, wo wir noch einen Kaffee tranken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich erinnere mich noch sehr gut an diesen wunderbaren Januartag - nach dem Kaffee ließ ich die beiden im Restaurant zurück und wanderte über den Pfingstberg und durch den Neuen Garten zurück nach Hause. Das war nicht der kürzeste, aber der beste Weg.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten zwei besonders schöne Stunden zusammen: Der hochgewachsene Herr, dem wegen der Kälte immer die Tränen über das Gesicht liefen, und seine dick eingemummelte Frau waren so neugierig auf Potsdam und seine Geschichte, wie man nur sein kann, wenn man seit einem halben Jahr in dieser oft so unterschätzten Stadt lebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es hat dann noch eine weitere Stadtführung gegeben, im Sommer des Jahres 2007; dieses Mal war die hochnoble Mama (Preußenkennerin!) meiner Kundin dabei. Als wir uns, nach einem langen Spaziergang durch den Park Sanssouci auf dem Luisenplatz trennten, wurde ich etwas überrumpelt mit einer Sympathiebekundung, die dann doch etwas - na, sagen wir mal - ungewöhnlich war. Auch für zufriedene Gäste...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich dies alles erzähle? Potsdam - auch, wenn es sibirisch eisig ist - hat die Kraft, Menschen zusammenzubringen, die sich sonst schwerlich getroffen hätten. Das ist der unschätzbare Vorteil einer Stadt, die im Laufe des 20. und zu Beginn des 21. Jahrhunderts große Teile ihrer Bevölkerung verloren, aber neue dazugewonnen hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aus meinen Gäste vom 26. Januar 2007 sind sehr gute persönliche Freunde geworden. Dies ist ein Geschenk, und es ist selten. Doch aus meinen Gästen Freunde der Stadt Potsdam zu machen, das ist immer mein Bemühen. In diesem Sinne: Ihnen allen willkommen in Potsdam im Jahr 2010! &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und herzliche Glückwünsche, alles Gute, Kraft und Gesundheit für Dich, Andreas!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-7537747087010953222?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7537747087010953222'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7537747087010953222'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2010_01_01_preussischblau.html#7537747087010953222' title='Kaltes Neues Jahr!'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-3482161266156770748</id><published>2009-12-24T20:00:00.002+01:00</published><updated>2009-12-26T22:41:01.545+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hinweise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Weihnachten'/><title type='text'>Frohe Weihnachten und eine Abwesenheitsnotiz</title><content type='html'>Ihnen allen frohe und gesegnete Weihnachten und einen guten Start in das Neue Jahr!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Stadtführerin macht Urlaub und ist außer Landes, ja sogar auf einem anderen Kontinent. Mein Jahreswechsel wird sechs Stunden nach dem Ihren in Deutschland stattfinden, so verlängert sich also mein Jahr 2009 um ein paar Stündchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am 18. Januar bin ich zurück und nehme gern Ihre Anfragen für Stadtführungen 2010 entgegen. Seltsam ist das, an diese Schreibweise muß ich mich erst gewöhnen: 2010, 2010, 2010... Praktischerweise lautet meine Festnetz-Telefonnummer 2010607, Vorwahl Potsdam 0331.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-3482161266156770748?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/3482161266156770748'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/3482161266156770748'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_12_01_preussischblau.html#3482161266156770748' title='Frohe Weihnachten und eine Abwesenheitsnotiz'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-646678023060591769</id><published>2009-12-02T18:25:00.003+01:00</published><updated>2009-12-02T18:54:50.853+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hinweise'/><title type='text'>Potsdamer Geschichte aus der Sicht der Stasi</title><content type='html'>&lt;i&gt;Stasiland Brandenburg&lt;/i&gt; - dieses Wort geistert herum. Warum das so ist, weiß jeder von Ihnen aus den Medienberichten über die rot-rote Koalition in Brandenburg und die Enthüllungen über ehemalige Stasi-Spitzel in der Linkspartei. So weit, so schlecht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mir fiel dabei dieser Tage ein, daß ich hier einmal einen Literaturtipp geben könnte, der für Potsdam-Besucher, die sich für das Thema interessieren, nützlich wäre:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit tschekistischem Gruß - Berichte der Bezirksverwaltung für Staatssicherheit Potsdam im Zeitraum Juli 1988 bis November 1989. Hrsg.: Reinhard Meinel/Thomas Wernicke, Verlag Edition Babelturm, Potsdam 1990.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Publikation, die meines Wissens nach nur noch antiquarisch (auch online!) zu erhalten ist, finden sich also keine Bespitzelungsberichte über einzelne Personen, sondern Berichte bzw. "Vorgangsakten" der Stasi über "Vorkommnisse" in Potsdam aus der letzten Zeit der DDR. Unter anderem z.B. auch ein Bericht über das erste Pfingstbergfest im Juni 1989, das u.a. auch von Matthias Platzeck, dem heutigen Ministerpräsidenten Brandenburgs mit initiiert und vorbereitet wurde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man lernt beim Lesen viel über die Sichtweise der Staatssicherheit, was sie für gefährlich hielt, wie stark diese Organisation überall präsent war und mit welch zum Teil peinlicher Akribie z.B. die Kleidung der Protagonisten protokolliert wurde. Und ja, es wird einem öfter übel dabei...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In der Danksagung der Herausgeber am Anfang des Buches finden Sie auch meinen Namen. Ich habe nämlich im Frühjahr 1990 die Texterfassung dieser Stasi-Vorgangsakten erledigt. Ich lief jeden Tag nach der Arbeit und an zwei Wochenenden zu dem kleinen Verlag, und schrieb die Stasi-Akten ab. Mein Honorar war zwar eher symbolisch, aber das störte mich nicht, ich wollte helfen, dieses Buch herauszubringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was mich allerdings sehr bei der Arbeit störte, war dieser Wechsel aus Übelkeit und Wut, dem ich beim Schreiben ständig ausgesetzt war. Bei einigen der in den Akten beschriebenen "Vorgänge" wie bei dem erwähnten Pfingstbergfest war ich selbst dabei; und hier fand sich nun in übelstem Stasi-Deutsch jedes kleine Detail wieder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich kämpfte mit diesen Texten und mit meinen Gefühlen, und weil die Mitarbeiter des Hauses das merkten, wurde ich von ihnen so liebevoll wie möglich betreut: Ich bekam so viel Kaffee wie nötig war, um meine stundenlange Konzentration am Leben zu halten, es gab Kekse und Schmalzbrote und Schokolade und jede Menge aufmunternde Worte. Manchmal mußte ich den Raum verlassen und platzte mit meiner Wut in gerade laufende Konferenzen hinein. Da aber alle wußten, wie es mir ging mit meiner Arbeit, ließen sie sofort alles stehen und liegen, um mich zu trösten. Wir fanden sogar zu einer Abmachung, daß ich jederzeit von jedem Anwesenden eine sofortige Umarmung einfordern konnte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Lesen Sie dieses Buch, und Sie werden verstehen, warum es auch im &lt;i&gt;Stasiland Brandenburg&lt;/i&gt; Leute gibt, denen es heute noch schlecht wird, wenn wieder einmal ein gewählter Volksvertreter als früherer Stasi-Spitzel enttarnt wird. Und ja: Ich bin nicht nachtragend, aber ich vergesse nichts.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-646678023060591769?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/646678023060591769'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/646678023060591769'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_12_01_preussischblau.html#646678023060591769' title='Potsdamer Geschichte aus der Sicht der Stasi'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-7085784955200385976</id><published>2009-11-10T22:00:00.001+01:00</published><updated>2009-11-11T15:48:33.216+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtleben'/><title type='text'>Glienicker Brücke - 20 Jahre danach</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8293-722502.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 360px; height: 270px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8293-722500.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8294-702236.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 360px; height: 270px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP8294-702225.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wie ich das erste Mal über die Glienicker Brücke gelaufen bin, habe ich hier vor einigen Jahren schon einmal beschrieben (&lt;a href="http://www.visit-potsdam.de/archiv/2003_11_01_preussischblau.html#106850008077582746#106850008077582746"&gt;Link&lt;/a&gt;, etwas nach unten scrollen). Und da dies ein einmaliges Erlebnis war und damit eben nicht wiederholbar ist, bin ich gestern abend ganz anders von Potsdam nach Berlin gegangen. Zusammen mit den erwarteten tausenden Menschen, gut versorgt von diversen Wurst- und Getränkeständen, versorgt eben auch mit einem Programm auf einer riesigen Leinwand, die mitten auf der Brücke stand, versorgt mit Licht und Feuerwerk und Politikergrußworten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schön war's, und ein bißchen doof war's auch; die Erinnerung bleibt unantastbar und das Glück über die Grenzöffnung sowieso.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-7085784955200385976?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7085784955200385976'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7085784955200385976'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_11_01_preussischblau.html#7085784955200385976' title='Glienicker Brücke - 20 Jahre danach'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-7296355487853379117</id><published>2009-10-14T18:57:00.004+02:00</published><updated>2009-11-11T15:34:41.564+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Stadtführung mit Folgen</title><content type='html'>&lt;i&gt;Herzlichen Glückwunsch! Sagen Sie, mögen Sie Wein? Rot- oder Weißwein?&lt;/i&gt; Das war die Reaktion meiner Gäste an einem Septembertag, als ich ihnen sagte, daß ich Geburtstag hätte. &lt;i&gt;Wir schicken Ihnen ein schönes Fläschchen, ja? Unseren guten Spätburgunder!&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und siehe da: Heute kommt ein Paket! Aus einem sind gleich zwei schöne Fläschchen Spätburgunder geworden, anbei ein handgeschriebener Gruß, wie frau ihn heutzutage nur noch von Männern im besten Alter erwarten darf. Das wäre ja nicht nötig gewesen; aber es ist doch ganz wunderbar - vielen herzlichen Dank nach Esslingen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-7296355487853379117?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7296355487853379117'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7296355487853379117'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_10_01_preussischblau.html#7296355487853379117' title='Stadtführung mit Folgen'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-1619249140195484034</id><published>2009-09-17T19:35:00.000+02:00</published><updated>2009-09-17T19:35:27.177+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Ein Gespräch an der Glienicker Brücke über die abwesenden Herren Kulka und Knobelsdorff</title><content type='html'>&lt;a href="http://www.peterkulka.de"&gt;Peter Kulka&lt;/a&gt; baut den neuen Landtag für Brandenburg in Potsdam, &lt;a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Wenzeslaus_von_Knobelsdorff"&gt;Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff&lt;/a&gt; ist lange tot und ich stehe an der Glienicker Brücke und warte auf meine Gäste aus Leipzig. Was die beiden Architekten damit zu tun haben? Naja, meine Gäste verspäten sich und ich habe Zeit und beginne mich ein bißchen zu langweilen und just in diesem Moment kommt ein Potsdamer Architekt aus meiner Nachbarschaft herangeradelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Er hält an und ist bereit, sich mit mir die Zeit zu vertreiben; ich nutze die Gelegenheit, ihn über sein Urteil über den Landtagsneubau zu befragen. Besser gesagt bitte ich ihn, mir zu erklären, was sein Kollege Kulka sich wohl dabei gedacht hat. Mein Problem mit dessen Entwurf ist nämlich, daß ich ihn nicht verstehe. Das ist ja keine Schande, schließlich habe ich nicht Architektur studiert und fühle mich nicht berufen, alles zu verstehen oder zu allem eine Meinung zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber erklären müßte ich es schon können, all meinen Gästen nämlich, mit denen ich in Zukunft die größte Baustelle der Stadt in Augenschein nehmen werde. Und darum quetsche ich jetzt den radelnden Architekten aus. Der freundliche Mann ist um Rat und Aufklärung nicht verlegen, nennt mir Beispiele für neue Bauten, die ebenfalls eine Mischung aus historischer und moderner Architektur sind und sagt dabei ganz oft: Ja, warum denn nicht?! Warum soll das nicht gehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In den fünfzehn Minuten, die wir haben, bevor der Bus aus Leipzig neben uns hält, verstehe ich erstaunlich viel und erstaunlich leicht, bin sehr dankbar für die nette Belehrung und optimistisch, die gewonnenen Erkenntnisse einsetzen zu können. Ich sage danke und wünsche einen schönen Tag, der Architekt sagt: Viel Spaß! Und meine Gäste winken aus dem Bus.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-1619249140195484034?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/1619249140195484034'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/1619249140195484034'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_09_01_preussischblau.html#1619249140195484034' title='Ein Gespräch an der Glienicker Brücke über die abwesenden Herren Kulka und Knobelsdorff'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-2591667060271985517</id><published>2009-08-29T19:37:00.004+02:00</published><updated>2009-09-22T17:13:08.682+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hinweise'/><title type='text'>In eigener Sache: Zensur oder nicht Zensur, das ist hier die Frage!</title><content type='html'>Aus seltsamerweise gegebenem Anlaß habe ich mich heute an etwas erinnert gefühlt, was ein preußischer König wohl einmal gesagt bzw. erlassen hat: Die Presse soll nicht genieret werden! Oder so ähnlich. Ich müßte es nachschlagen, dazu habe ich aber gerade keine Lust...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich ja nicht die Presse. Und auch diese Website ist kein journalistisches Produkt, sondern die Website einer selbständigen Stadtführerin in Potsdam. Und dieser Bereich meiner Website, in dem wir uns gerade befinden, ist der Ort, an dem ich von meinen Erlebnissen berichte, über Dinge aus Potsdam schreibe, auch einmal Hinweise auf bestimmte Höhepunkte gebe oder einfach Eindrücke festhalte. So weit, so gut, so frei.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das ist das Stichwort: Ich bin frei in meiner Äußerung; ich schreibe hier, was ich will und möchte. Ich muß bei niemandem Erlaubnis einholen und mich vor niemandem rechtfertigen. Es ist selbstverständlich, daß ich die Anonymität meiner Kunden wahre (es sei denn, sie haben anders entschieden) und mich ganz allgemein an die Regeln des Anstands halte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber ich lasse mir von niemandem hereinreden und schon gar nicht zensieren. Wenn jemandem meine Äußerungen hier nicht gefallen, dann kann er oder sie mich ansprechen und wir reden darüber. Nur sollte ich, die ich als 14jährige das erste Verhör mit der Staatssicherheit der DDR über mich ergehen lassen mußte, niemals mehr hören müssen: Löschen Sie das! Widerrufen Sie! Das ist schädlich!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf diesem Ohr war ich schon damals taub und ich bin es heute noch. Und stolz darauf! Es lebe die freie Meinungsäußerung - zum Wohl!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-2591667060271985517?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/2591667060271985517'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/2591667060271985517'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_08_01_preussischblau.html#2591667060271985517' title='In eigener Sache: Zensur oder nicht Zensur, das ist hier die Frage!'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-8119650563246225460</id><published>2009-08-10T20:11:00.002+02:00</published><updated>2009-09-01T20:23:55.406+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Ich treffe das erste Mal einen Europäer!</title><content type='html'>Das sagte einer von den ungefähr 400 Österreichern und Österreicherinnen, die ich in diesem Sommer per Stadtrundfahrt mit jeweils zwei Ausstiegen durch Potsdam geführt habe. Naja, eigentlich bin ich ja eine Europäerin, aber wenn es um so wichtige Dinge geht, bin ich nicht empfindlich...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sprachen miteinander am Schloß Sanssouci: Über Friedrich den Großen, über die Kriegsschäden des 2. Weltkrieges, über den Kalten Krieg, die Wiedervereinigung Deutschlands, meine und die Erfahrungen meiner Gäste. Locker im Ton, mitunter sogar recht frotzelnd und frech in beide Richtungen, dabei immer sehr interessiert und ernsthaft bei der Sache.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;Wissen Sie eigentlich, warum wir heute so offen miteinander umgehen können?&lt;/i&gt; Das hatte ich in die große Runde gefragt. &lt;i&gt;Weshalb wir über so umstrittene geschichtliche Ereignisse so locker und freundlich reden können?&lt;/i&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gucken sie alle erwartungsvoll, diese wunderbaren, aufmerksamen und exzentrischen Nachbarn: &lt;i&gt;Weil wir in einem vereinten Europa leben und dies seit Jahrzehnten üben.&lt;/i&gt; Sag ich. Schweigen, ich würde sagen: verblüfftes. Und dann sagt ein Mann, der bisher gar nichts gesagt hat: &lt;i&gt;Ich treffe das erste Mal einen Europäer!&lt;/i&gt; Na, das wird doch Zeit, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-8119650563246225460?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/8119650563246225460'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/8119650563246225460'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_08_01_preussischblau.html#8119650563246225460' title='&lt;i&gt;Ich treffe das erste Mal einen Europäer!&lt;/i&gt;'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-213206420431618516</id><published>2009-07-17T19:08:00.001+02:00</published><updated>2009-07-17T19:08:01.083+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hinweise'/><title type='text'>Stadtführerin im Urlaub!</title><content type='html'>Vom 18. Juli bis 3. August bin ich im Urlaub, werde wohl (hoffentlich!) kaum dazu kommen, meine Mail zu lesen, habe zwar das Telefon dabei, weiß aber nicht, ob ich es nicht doch ausschalten sollte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bitte also herzlich um Verständnis, wenn Ihre Anfragen etwas länger als sonst auf Antwort warten müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-213206420431618516?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/213206420431618516'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/213206420431618516'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_07_01_preussischblau.html#213206420431618516' title='Stadtführerin im Urlaub!'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-6025123438010304202</id><published>2009-07-04T18:41:00.012+02:00</published><updated>2009-07-13T19:31:39.431+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hinweise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtleben'/><title type='text'>Der Blick der Engel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP7898-781719.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 360px; height: 268px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP7898-781716.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP7899-761836.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 360px; height: 268px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP7899-761834.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Diesen wunderbaren Blick auf das Alte Rathaus, das Fortunaportal mit der Baustelle des neuen Landtages und ringsherum auf die ganze Innenstadt werden ab 17. Juli alle Besucher der Nikolai-Kirche genießen können, die bereit sind, pro Person fünf Euro (gut angelegtes Geld!) und ein bißchen Überwindung für die Passage durch das wirklich enge Treppenhaus zu investieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie werden mit den drei betenden und dem einen segnenden Engel, die auf den vier Ecktürmen der Kirche stehen, auf die Stadt hinunter blicken und wahrscheinlich überrascht sein. Denn von hier oben, aus 42 Metern Höhe ist sehr deutlich zu sehen, wie stark Potsdam in seinem alten Zentrum sein Gesicht verändert hat. Lassen Sie sich überraschen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-6025123438010304202?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/6025123438010304202'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/6025123438010304202'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_07_01_preussischblau.html#6025123438010304202' title='Der Blick der Engel'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-5358680305613675788</id><published>2009-06-16T13:16:00.005+02:00</published><updated>2009-06-16T13:31:35.223+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hinweise'/><title type='text'>Ritter auf der Insel</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP7722-738760.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/IMGP7722-738746.JPG" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;i&gt;"Wer zur Hochblüte des Rittersporns die Freundschaftsinsel in Potsdam nicht besucht, dem ist nun wirklich nicht mehr zu helfen!"&lt;/i&gt; So sprach ein befreundeter Gärtner neulich, und der Mann hat recht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die &lt;a href="http://www.freundschaftsinsel-potsdam.de/"&gt;Insel&lt;/a&gt; ist natürlich zu jeder Jahreszeit schön, selbst im Winter, aber im Moment ist diese gärtnerische Prachtentfaltung einfach unfaßbar. Alles blüht um die Wette, die Gärtner werkeln an den Beeten, die Bewohner der nahegelegenen Seniorenresidenz sitzen auf den Bänken und blicken selig, auf dem schönen Spielplatz sitzen die Mütter mit einem Kaffee in der Hand und einem wachen Auge auf ihren Nachwuchs beisammen, ein paar Leute haben sich Ruderboote geliehen und winken vom Wasser, und die Spatzen am Inselcafé fressen den Kindern die Brötchenkrümel aus der Hand. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und dieses ganze Sommerglück liegt direkt neben dem Hauptbahnhof und der derzeit größten Baustelle Potsdams am Alten Markt, weitgehend unentdeckt von Touristen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-5358680305613675788?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/5358680305613675788'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/5358680305613675788'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_06_01_preussischblau.html#5358680305613675788' title='Ritter auf der Insel'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-9127156027885179458</id><published>2009-05-23T18:00:00.000+02:00</published><updated>2009-06-16T13:14:30.811+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Führen und Singen</title><content type='html'>Wenn man einen Chor auseinanderreißt, kann er nicht mehr singen. Diesen vielstimmigen Chor aus Oberbayern mußte ich aber auseinanderreißen, besser gesagt teilen, weil meine Stimme zwar recht groß ist, ich meine Gäste aber trotzdem nicht so gerne anschreie...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also führten meine Kollegin und ich den Chor in zwei Gruppen durch die Potsdamer Innenstadt und zum Schluß an der katholischen Kirche St. Peter und Paul wieder zusammen. Und da der Chor auf Marienlieder spezialisiert ist und die Kirche offen war, kamen wir und andere Besucher der Kirche am Ende der Stadtführung dann noch in den Hörgenuß einer Kostprobe aus dem Repertoire.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Lied meiner Gäste am Ende einer Stadtführung - daran könnte ich mich gewöhnen!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-9127156027885179458?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/9127156027885179458'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/9127156027885179458'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_05_01_preussischblau.html#9127156027885179458' title='Führen und Singen'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-7402210579053373695</id><published>2009-05-20T17:59:00.005+02:00</published><updated>2009-05-20T18:06:26.520+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtleben'/><title type='text'>Das tapfere Zimbelkraut</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/cymbalaria-787183.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 400px; height: 300px;" src="http://www.visit-potsdam.de/uploaded_images/cymbalaria-787170.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;Stadtführer sind nicht die einzigen, die mit offenen Augen durch ihre Stadt gehen - heute hatte ich Post von einem befreundeten Gärtner, der auch gleich noch ein Foto mitschickte:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;i&gt;"Ein ganz normales Mauerblümchen mit schöner Geschichte: 34 Jahre lang war der Stadtkanal meterdick zugeschüttet. 1965 verfüllt, 1999 bis 2001 wurde dann wieder ein Stück freigelegt und saniert. Kurz nach dem Aufbuddeln waren alle alten Fugen voller Zimbelkraut. Die Samen müssen zu tausenden tief verdeckt gelegen haben, keimten und wuchsen explosionsartig zu großen blühenden Polstern heran. Es war ein gigantischer Anblick in dem mürben, muffigen Mauerwerk. Ein Bekannter meinte: 'Ja, ja. Die ölhaltigen Samen...'&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die anschließende Sanierung haben die Pflanzen nicht überstanden. Jetzt, neun Jahre später, war das Zimbelkraut wieder da. Ein Prachtexemplar. Ganz allein. Reichlich blühend und festgekrallt in allen Fugen, die die Triebe übersponnen hatten."&lt;/i&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-7402210579053373695?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7402210579053373695'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7402210579053373695'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_05_01_preussischblau.html#7402210579053373695' title='Das tapfere Zimbelkraut'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-3833569660338294978</id><published>2009-05-15T13:00:00.001+02:00</published><updated>2009-05-15T13:02:11.256+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>"Ja, ich bin Stadtführerin!"</title><content type='html'>Gestern war es wieder einmal soweit: Ich stehe vor dem Bahnhof und warte auf meine Gruppe. Einige Schritte entfernt sehe ich zwei Männer in Anzügen und mit Aktentaschen, der eine hat einen Zettel in der Hand und schaut sich suchend um. Er spricht einen jungen Mann an, der kurz darauf bedauernd den Kopf schüttelt. Der Mann mit dem Zettel guckt wieder um sich, dreht sich dann um die eigene Achse, sucht. Ich warte darauf, daß sein Blick mich trifft und lächle schon einmal vorsorglich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein nein, keine Sorge, das ist hier keine Flirtschule! Aber es geht um den richtigen Moment: Sein Blick trifft meinen, er lächelt ebenfalls und setzt sich in Bewegung auf mich zu. Ich sage: "Kann ich Ihnen helfen?" Jetzt ist er bei mir. "Ja," sagt er, "wenn Sie sich hier auskennen?!" Das ist er, der Moment, den ich liebe, ich antworte: "Ja, ich kenne mich hier aus, ich bin Stadtführerin."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt strahlt er, er ist ganz begeistert, dreht sich zu seinem Kollegen um und ruft: "Uli, komm mal her, stell Dir vor, ich habe eine Stadtführerin gefunden!" Uli kommt und guckt noch ganz ungläubig: "Was für ein Zufall..." Der Rest ist rasch erzählt, die richtige Straßenbahn zum Kongreßhotel schnell gefunden und gezeigt. Die Herren danken, ich wünsche noch einen angenehmen Aufenthalt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Keine große Sache, oder? Oder doch?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-3833569660338294978?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/3833569660338294978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/3833569660338294978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_05_01_preussischblau.html#3833569660338294978' title='&quot;Ja, ich bin Stadtführerin!&quot;'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-6861716338638758148</id><published>2009-04-15T19:29:00.005+02:00</published><updated>2009-04-15T19:38:16.011+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Geschichte'/><title type='text'>Spuren beseitigen nach 64 Jahren</title><content type='html'>Gestern dachte ich, wie jedes Jahr, an den großen Bombenangriff auf Potsdam am 14. April 1945. An die Zerstörungen dieser zwanzig Minuten und an die Zerstörungen, die darauf noch folgten, als ab Ende April die Sowjetarmee Potsdam unter Granatbeschuß nahm. Potsdam leistete immer noch Widerstand, weil es von den Nazis zur Festung erklärt worden war und damit gezwungen, bis zum bitteren Ende zu kämpfen. Manche Historiker meinen, diese letzten Apriltage hätten mehr Zerstörung zur Folge gehabt als der britische Bombenangriff Mitte April 1945.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute, auf meinem Weg in die Stadt, bin ich an einem Haus in meiner Straße vorbeigeradelt. Dieses Haus zeigte im ansonsten erstaunlich gut erhaltenen Putz immer noch Einschußlöcher aus der Zeit der letzten Tage des Krieges. Diese Spuren werden nun getilgt: Auf einem Gerüst standen Bauarbeiter und schmierten die Löcher zu, die meisten waren schon verfüllt, noch diese Woche wird wohl die Fassade in neuer Farbe erstrahlen...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-6861716338638758148?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/6861716338638758148'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/6861716338638758148'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_04_01_preussischblau.html#6861716338638758148' title='Spuren beseitigen nach 64 Jahren'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-8640510098718342369</id><published>2009-03-12T18:28:00.000+01:00</published><updated>2009-03-17T11:29:29.318+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Magdeburger Charme</title><content type='html'>"Guten Tag Herr Dr. Trümper, Sie wollte ich gern persönlich begrüßen!"&lt;br /&gt;"Ach, und warum?"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin mit den Oberbürgermeistern der ostdeutschen Städte in der Schiffbauergasse unterwegs, sie sind zu einer Arbeitstagung in der Stadt. Eine sehr nette Gruppe, alle verstehen sich offenbar sehr gut, die Stimmung ist gelöst, obwohl es wie aus Eimern schüttet. Den OB von Magdeburg wollte ich unbedingt persönlich begrüßen: "Weil ich gebürtige Magdeburgerin bin!", sage ich. Er erwidert wie aus der Pistole geschossen: "Ach was! Das muß ja sehr lange her sein, man hört es Ihnen gar nicht mehr an!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die umstehenden Städte brechen in Gelächter aus, ich japse gespielt empört nach Luft. "Nehmen Sie es ihm nicht übel", sagt seine Begleiterin, "so ist er immer, sehr geradeaus und immer feste druff!" &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Jetzt hat auch der Magdeburger Oberbürgermeister bemerkt, daß es nicht eben charmant ist, einer Frau zu sagen, ihre Geburt wäre sehr lange her, und muß über sich selber lachen. Versöhnlich legt er mir den Arm um die Schulter. "Na", sag ich, "schon gut. Meiner Geburtsstadt nehme ich nichts übel!"&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und außerdem sind die Potsdamer jetzt auch nicht gerade für ihren ausgeprägten Charme bekannt, oder?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-8640510098718342369?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/8640510098718342369'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/8640510098718342369'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_03_01_preussischblau.html#8640510098718342369' title='Magdeburger Charme'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-1387384821507623207</id><published>2009-03-03T18:28:00.001+01:00</published><updated>2009-03-03T18:28:53.428+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Ein T-Shirt auf der Brücke der Einheit</title><content type='html'>Die Glienicker Brücke ist auch heutzutage immer für eine überraschende Begegnung gut. Kaum waren meine heutigen Gäste dort ihrem Auto entstiegen, erkannten sie einen &lt;a href="https://www.trigema.de/shop/page/companystartpage/detail.jsf"&gt;Herrn&lt;/a&gt;, der, in Begleitung einer Potsdamerin, die ich nun wiederum erkannte, eben auch gerade den Blick über den Jungfernsee genoß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich war heute dort als Geburtstagsgeschenk für eine ältere Dame - ihre Kinder hatten ihr eine Stadtrundfahrt geschenkt. Und da Frauen an ihrem 80. Geburtstag gewisse Vorrechte besitzen und diese auch zu nutzen wissen, wurde der Herr angesprochen, in ein nettes Gespräch verwickelt, freute sich auch sehr, und seine Begleiterin, eine frühere Kundin von mir, fragte, ob sie sich auf der Glienicker Brücke meiner Führung anschließen dürften.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;"Aber selbstverständlich!", kam die prompte Antwort meiner Gäste. Denn es sind meine Gäste, die in solchen Situationen entscheiden, mit wem sie ihre Stadtführerin teilen wollen. Und so standen wir also alle beisammen mitten auf der Brücke und ich erzählte u.a. von dem einzigen Grenzdurchbruch, der hier gelungen ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dann trennten sich unsere Wege wieder. Aber bevor der Herr sich sehr herzlich von der 80jährigen Jubilarin verabschiedete, bat er noch um ihre Adresse: Er werde ihr als kleinen Gruß und Geburtstagsgabe ein T-Shirt schicken! Die Adresse wurde auf der Rückseite einer meiner Visitenkarten notiert, es folgte allgemeines Händeschütteln und Aufwiedersehen-Sagen, und eine immerwährende Erinnerung einer alten Dame an eine bemerkenswerte Begegnung auf der Glienicker Brücke war geboren.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-1387384821507623207?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/1387384821507623207'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/1387384821507623207'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_03_01_preussischblau.html#1387384821507623207' title='Ein T-Shirt auf der Brücke der Einheit'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-1349915061572640013</id><published>2009-03-02T15:16:00.001+01:00</published><updated>2009-03-02T15:18:49.478+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Historisches Rüstzeug und angemessene Kleidung</title><content type='html'>Heute erschien in der Süddeutschen Zeitung ein &lt;a href="http://www.sueddeutsche.de/455384/677/2779503/Akademische-Missionare.html"&gt;Artikel&lt;/a&gt; über "Akademische Missionare" und damit über eine Gruppe von Alumni der Universität Potsdam, die ich Mitte Februar durch die Potsdamer Innenstadt geführt hatte. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Auftrag meiner früheren Uni mit polnischen und russischen Gästen unterwegs zu sein, war mir natürlich ein Vergnügen. Zumal diese wissen, wie man sich richtig anzieht. Zur Erinnerung: Mitte Februar hatten wir hier richtigen Winter in Potsdam! Osteuropäer finden das aber nicht überraschend, kleiden sich entsprechend und stehen nicht schlotternd und mit triefigen Nasen vor mir. Was ich leider nicht von allen meinen Gästen im vergangenen Winter behaupten kann...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-1349915061572640013?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/1349915061572640013'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/1349915061572640013'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_03_01_preussischblau.html#1349915061572640013' title='Historisches Rüstzeug und angemessene Kleidung'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-274862505575473182</id><published>2009-02-18T17:00:00.001+01:00</published><updated>2009-03-02T16:05:36.379+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Gästegeschichten'/><title type='text'>Trüffel aus Düsseldorf</title><content type='html'>Wie man an die köstlichen Trüffel der Confiserie Heinemann aus Düsseldorf kommt? Ganz einfach: Man steigt zur vereinbarten Zeit den Brauhausberg in Potsdam zum Brandenburger Landtag hinauf, trifft dort auf eine Gruppe sehr netter Menschen, die beim Nordrhein-Westfälischen Landtag arbeiten, heute zum Arbeitsbesuch hier sind und sich nun mit ein paar Sehenswürdigkeiten der Stadt vertraut machen möchten. Dann fährt man als erstes zum Alten Markt, erläutert dort ausführlich das Neubauprojekt des Landtages, vergißt nicht, den edlen 20-Mio-Euro-Spender zu erwähnen, der dafür die historische Fassade des Potsdamer Stadtschlosses ermöglicht hat; zeigt die Schiffbauergasse, Glienicker Brücke, beantwortet Fragen zu Potsdamer Prominenten, und weiter geht es durch die frühere KGB-Stadt zum Cecilienhof; dann braucht die interessierteste Gruppe eine Pause in der Meierei am Jungfernsee, während der die Zeit genutzt wird, um über die blühenden Landschaften (Ost) und die Strukturprobleme (West) zu reden; danach weiter im Rundkurs durch das Preußische Arkadien, zum guten Schluß noch über die februarmatschige Terrasse von Schloß Sanssouci zum Grab des Königs geführt, wo wie immer die Kartoffeln liegen, alle Fragen beantworten, Geschichten erzählen, die Zeit im Auge behalten, damit die Gruppe ihren Flug nach Hause pünktlich erwischt und am Museumsshop darauf hinweisen, daß man eventuell den Lieben zu Hause etwas mitbringen könnte...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach drei Stunden und all dem bekommt man dann die Trüffel von Heinemann als Dankeschön geschenkt, natürlich in einer Sonderverpackung des Landtages Nordrhein-Westfalen. Mit schönen Grüßen. Ganz einfach. &lt;a href="https://www.konditorei-heinemann.de/"&gt;Oder man bestellt sie im Internet.&lt;/a&gt; Aber das ist ja irgendwie langweilig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-274862505575473182?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/274862505575473182'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/274862505575473182'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_02_01_preussischblau.html#274862505575473182' title='Trüffel aus Düsseldorf'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-7741709950287823770</id><published>2009-02-04T18:39:00.005+01:00</published><updated>2009-02-26T14:34:10.225+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hinweise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtleben'/><title type='text'>Kein Ruhmesblatt, aber am authentischen Ort</title><content type='html'>Da ich demnächst eine Gruppe junger Leute in die Potsdamer Ausstellung zum 20. Juli 1944 begleiten soll, habe ich mich heute selbst noch einmal umgesehen. Um es gleich vorweg einzuräumen: Diese Ausstellung ist kein Ruhmesblatt für die Stadt und das Potsdam-Museum, zu dem sie nämlich gehört.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Immerhin befindet sich die Ausstellung an einem authentischen Ort des Widerstands, in der früheren Kaserne des Infanterieregiments Nr. 9 in der heute nach Henning von Tresckow benannten Straße (früher Priesterstraße). Das Gebäude, in dem heute das brandenburgische &lt;a href="http://www.mir.brandenburg.de/sixcms/list.php?page=mswv_site&amp;_siteid=1"&gt;Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung&lt;/a&gt; untergebracht ist, wurde auch sehr schön saniert, und der alte Leitspruch des Regimentes "Semper talis" schmückt den gläsernen Eingang. Aber die Ausstellung selbst befindet sich am Ende eines langen Ganges im Sockelgeschoß und ist - na, sagen wir es offen - ärmlich. In kleinen Räumen gibt es ein paar Schautafeln mit viel Text; und die Tafel mit der Auflistung der Häuser in Potsdam, in denen die Widerständler lebten, ist sehr unübersichtlich, der danebenhängende Stadtplan, in dem die Orte eingezeichnet sind, ist für Ortsfremde auch nicht gerade hilfreich. Denken Sie sich an dieser Stelle einen tiefen Seufzer der Stadtführerin, der das ganze auch peinlich ist, denn schließlich ist sie ja Mitglied im Förderverein des Potsdam-Museums...&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es gibt auch gute Nachrichten: Offiziell ist diese Ausstellung, die keinen Eintritt kostet, nämlich nur zu den Bürozeiten des Ministeriums geöffnet, also montags bis freitags von etwa acht bis achtzehn Uhr. Aber der besonders nette Wachmann an der Pforte (Sie müssen übrigens klingeln, um dann aber sofort eingelassen zu werden!) erzählte mir, daß er auch am Wochenende die Touristen, die den Ausstellungsort gefunden habe, ins Haus einläßt. Wie das? Na, sagt er, wir sind doch sowieso immer hier, das Objekt wird rund um die Uhr bewacht von uns, da lasse ich doch die Leute nicht draußen vor der Tür stehen, bloß weil Sonntag ist!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine weitere nette Begegnung hatte ich auch noch: Als ich das Gebäude betrat, wechselte gerade der Minister ein paar Worte mit dem Wachmann. Ach, guten Tag, Herr Minister, grüßte ich, denn das gehört sich so, wenn man den Hausherrn antrifft. Er grüßte sehr freundlich zurück und ich fragte: Ja, begrüßen Sie denn alle ihre Gäste persönlich an der Pforte? Leider ließe das sein Terminplan nicht zu, entgegnete er lachend und entschwand. Wie schon erwähnt: &lt;i&gt;Semper talis&lt;/i&gt; steht über der Tür...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-7741709950287823770?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7741709950287823770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/7741709950287823770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_02_01_preussischblau.html#7741709950287823770' title='Kein Ruhmesblatt, aber am authentischen Ort'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-5306193.post-5291712961847312036</id><published>2009-01-26T16:56:00.002+01:00</published><updated>2009-02-02T16:59:57.997+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hinweise'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadtleben'/><title type='text'>"Wer Geschichte nachbaut, muss ihr treu sein"</title><content type='html'>So lautet die Überschrift eines &lt;a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EF6F8483C3DD545E49E7316B06273BD87~ATpl~Ecommon~Scontent.html"&gt;Artikels der FAZ&lt;/a&gt; zum Neubau des Landtages Brandenburg, der ja nun zumindest äußerlich in der Gestalt des alten Potsdamer Stadtschlosses erbaut werden soll.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sehr interessant! Und der perfekte Nachtrag zu meiner Führung von gestern nachmittag, wo wir auch lange über dieses Thema gesprochen hatten. Der Link zu dem Artikel kam von einer Teilnehmerin dieser Gruppe - vielen Dank dafür!&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/5306193-5291712961847312036?l=www.visit-potsdam.de%2Faktuelles_preussischblau.html' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/5291712961847312036'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/5306193/posts/default/5291712961847312036'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://www.visit-potsdam.de/2009_01_01_preussischblau.html#5291712961847312036' title='&quot;Wer Geschichte nachbaut, muss ihr treu sein&quot;'/><author><name>freitagsfish</name><uri>http://www.blogger.com/profile/17722647342245517635</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:extendedProperty xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' name='OpenSocialUserId' value='05461273751688017854'/></author></entry></feed>