preußischblau

Das Potsdamer Weblog preußischblau: Aktuelles aus Potsdam und Notizen einer Stadtführerin.


 

29. April 2008

Das Potsdamer Wassertaxi

Im zweiten Jahr seiner Existenz hat das Wassertaxi schon Zuwachs bekommen: Zwei Wassertaxen verkehren nun regelmäßig durch die Potsdamer Kulturlandschaft und schaffen eine "flüssige Verbindung" zwischen dem Volkspark Glienicke und dem Forsthaus Templin.

Insgesamt 13 Stationen werden dabei miteinander verbunden, an manchen Stellen funktionieren die Wassertaxen dabei wie kleine Fähren, man kann aber auch die ganze Strecke fahren und dabei - ein unschätzbarer Vorteil - die Fahrräder mitnehmen. So könnte man zum Beispiel von einer Station der Innenstadt bis zum Forsthaus, der Braumanufaktur fahren, dort die flüssige Verbindung mit etwas ebenfalls Flüssigem begießen und dann beschwingt mit den Rädern immer am Wasser entlang zurück nach Potsdam fahren. Oder eben anders herum: Erst Radfahren, dann mit dem Boot fahren, falls nach dem Begießen kein Radeln mehr angeraten zu sein scheint...

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14. April 2008

Der Engel für den Nordwesten

Heute wurde einer der Engel der Nikolaikirche wieder auf seinen Platz, einen der vier Ecktürme gesetzt. Die Gemeinde hatte sich bewußt für das heutige Datum, den 63. Jahrestag des Bombenangriffes auf Potsdam entschieden, der die Stadt kurz vor Kriegsende in großen Teilen zerstörte.

Der Engel auf seinem Turm blickt in Richtung Nordwesten. Und damit genau in die Richtung, aus der damals die Flugzeuge kamen. Es gibt schon seltsame Zufälle...

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1. April 2008

Frühling mit Inselgärtner

Ein wunderbarer Frühlingstag in Potsdam! Also schnell ein Käsebrot eingepackt und mit dem Fahrrad auf die Freundschaftsinsel gefahren. Bei diesem Wetter wachsen hier nicht nur tausende Blumen, sondern auch jede Menge Gärtner aus den Beeten. Nach einem kurzen Plausch mit einer Gärtnerin über die Geheimnisse des Lavendelschnitts laufe ich auch noch dem Herrn der Freundschaft, dem Inselgärtner Jörg Näthe in die Arme: Was machst Du denn hier?

Na, ich bin oft hier, sogar im Winter, sag ich. Das haben mir ja meine Blümchen gar nicht erzählt, sagt er. Bei jedem anderen würde so ein Satz albern klingen, aus seinem Mund wirkt es logisch und, sagen wir mal, völlig organisch. Immer in Eile und schon wieder ein paar Meter weiter ruft er noch: Dann sehen wir uns jetzt öfter! Ist ja schließlich Frühling, da sieht's hier jeden Tag anders aus! Mhm, vielleicht sollte ich tatsächlich mein tägliches Frühstück auf die Insel verlegen für die nächsten Wochen...

Kirsch- oder Pflaumenblüten?

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