Stimme und Bildung

Gestern, auf der stürmischen und proppevollen Terrasse von Sanssouci, lobte eine Frau aus meiner Gruppe meine erfolgreiche Stimmbildung. Sie sei Logopädin und ich solle doch ihrer Kollegin hier in Potsdam einen schönen Gruß und ein Kompliment für ihre Arbeit bestellen. Sie hätte sehr gute Arbeit geleistet, meine Stimme wäre sehr gut ausgebildet, laut, klar und unangestrengt.

Ähem. Naja. Also: Danke! Aber ich habe gar keine Stimmbildung durchlaufen. Die Logopädin verblüfft – ich geschmeichelt. Dann fragt sie noch, wie ich mit der Stimme durch den kalten Winter komme, und ich verrate ihr mein kleines Hilfsmittel: die Stadtführerinnen-Spezial-Teemischung, die ich in einer kleinen Trinkflasche immer mitführe. Zu gleichen Teilen Salbei, Melisse und Kamille, sechs Minuten ziehen lassen. Oh, sehr gut, sagt die Logopädin und: Befeuchten ist sehr wichtig!

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